Lebensgefährten und Verwandte können jetzt leichter bis zu 7 188 Euro im Jahr für den Unterhalt oder die Berufsausbildung eines Partners oder nahen Angehörigen im Haushalt absetzen. Sie müssen dem Finanzamt nicht mehr mit einem Bescheid der Behörde beweisen, dass die von ihnen unterstützten Menschen durch das Zusammenleben öffentliche Leistungen wie Arbeitslosen- oder Sozialhilfe verloren haben.

Jetzt genügt es, wenn der Partner oder Angehörige ihnen schriftlich bestätigt, dass er keine Mittel aus öffentlichen Kassen beantragt und bekommen hat. Wichtig sind außerdem Angaben über sein Vermögen und die Einkünfte und Bezüge, die er selbst für seinen Unterhalt hatte. Bestätigt er dann noch die Haushalts- oder Lebensgemeinschaft, ist kein offizieller Bescheid mehr nötig (BMF-Schreiben IV C 4 - S 2285 - 16/03, BStBl 2003 Teil I, S. 243).

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