Wer Unterhalt für den Exgatten oder die Kinder zahlen muss, kann dies als außergewöhnliche Belastung oder Sonderausgaben von der Steuer absetzen, allerdings nur, wenn der Unterhaltsempfänger so gut wie kein Vermögen besitzt. Bei der Berechnung dieses Vermögens spielte ein selbst genutztes Haus bisher keine Rolle. Doch nun hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass künftig auch der Verkehrswert des Eigenheims mitzählt. Es gebe keinen Unterschied, ob der Unterhaltsempfänger sein Geld in Wertpa­pieren, Kunstgegenständen oder anderweitig anlegt (Az. III R 41/01).

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