Unterhalt an bedürftige Eltern, Ehepartner, Lebensgefährten oder Kinder (ohne Anspruch auf Kindergeld) zählt bis zu 7 188 Euro im Jahr als außergewöhnliche Belastung. Das mindert die Steuern des Unterhaltszahlers.

Verfügt aber der finanziell Bedürftige über Vermögen von mehr als 15 500 Euro, bewilligen die Beamten keinen Abzugsbetrag. Nicht angerechnet wird dabei ein angemessenes Eigenheim, in dem der Unterhaltsberechtigte allein wohnt oder zusammen mit Angehörigen, denen es nach seinem Tod weiter als Wohnung dienen soll. Das bestätigen die obersten Finanzbehörden in ­einem Schreiben des Bundesministe­riums für Finanzen (BMF) erneut (BMF-Schreiben, IV C 4 – S 2285 – 43/03). Ein Dreifamilienhaus ist aber als Vermögen mit dem Verkehrswert zu berücksichtigen. So urteilte auch der Bundesfinanzhof (Az. III R 41/01).

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