Unter der Lupe Arbeitslosigkeitsversicherung zahlt Auto-Kreditraten

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Angebot: Die Volkswagen Bank bietet ihren Kunden Versicherungsschutz gegen die Folgen von Arbeitslosigkeit. Wenn der Versicherte, der über das Unternehmen Kauf oder Leasing seines Autos finanziert, arbeitslos wird, übernimmt die Versicherung nach einer Karenzzeit von sechs Wochen die fälligen Raten. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um ein Neufahrzeug oder einen neugekauften Gebrauchtwagen handelt. Die Versicherung, bei der VW mit dem Kreditversicherer Cardif zusammenarbeitet, wird über die VW-Händler angeboten. Die Arbeitslosigkeit muss Folge einer Kündigung durch den Arbeitgeber oder eines einvernehmlichen Aufhebungsvertrags sein. Wer selbst kündigt und dann arbeitslos ist, hat keinen Versicherungsschutz.

Vorteil: Der Versicherungsschutz ist für die ersten 24 Monate des Kredit- oder Leasingvertrages kostenlos. Für eine längere Versicherungszeit muss der Kunde Beiträge zahlen. Das Risiko, bei Arbeitslosigkeit wegen Zahlungsunfähigkeit das noch nicht abbezahlte Auto zu verlieren, wird verringert.

Nachteil: Wer älter ist als 55 Jahre, kann die Versicherung nicht abschließen. Die Versicherung trägt maximal zwölf Monatsra­ten. Ist der Kunde danach immer noch arbeitslos und das Auto nicht abbezahlt, muss er seine Raten wieder selber übernehmen. Wer bereits drei Monate nach Abschluss des Vertrags arbeitslos wird, ist nicht versichert.

Fazit: Auch in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit wollen die Autohersteller ihre Fahrzeuge ­verkaufen. Nach VW will deshalb auch Opel ein ähnliches Versicherungsangebot machen. Weil er nichts kostet, ist der 24-Monats-Schutz von VW für den Kunden ohne Risiko.

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