Eine Babypuppe mit gefährlichen Weichmachern, ein Puzzle für Kleinkinder mit verschluckbaren Kleinteilen, ein Kinderwagen mit Quetschstellen – das sind nur 3 von 29 Warnungen der Europäischen Kommission in der dritten Aprilwoche. Rapex heißt das Warnsystem der EU für unsichere Konsumgüter (außer Lebensmitteln). Alle europäischen Länder und Unternehmen können dort gefährliche Waren melden und mitteilen, ob ein Verkaufsverbot verhängt, eine Rückrufaktion gestartet wurde oder ob die Verbraucher nur über Risiken informiert werden sollen. Knapp 2 000 Warnungen gingen bei Rapex im letzten Jahr ein, viermal so viel wie beim Start im Jahr 2004. Mehr als die Hälfte der gefährlichen Produkte waren Spielzeug und Textilien, gefolgt von Kraftfahrzeugen und Elektrogeräten. 60 Prozent von ihnen kamen aus China, 20 Prozent aus Europa.

Tipp: Alle Rapex-Warnungen finden Sie auf wwww.rapex.eu. Rück rufaktionen für Deutschland listet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (wwww.rueckrufe.de) auf.

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