Seit 9. Oktober ist das Gesetz gegen unseriöse Geschäfts­praktiken in Kraft, auch bekannt als Anti-Abzocke-Gesetz. Das Gesetz soll Verbraucher besser vor Abzocke am Telefon und im Internet schützen. Die wichtigsten Neuerungen:

  • Mahnen Anwälte Internetnutzer ab, weil diese illegal Musik herunter­geladen haben sollten, dürfen sie jetzt rund 150 Euro Abmahn­gebühr kassieren. Der Gesetz­geber hat eine Höchst­grenze für die erste Abmahnung fest­gelegt und den Streit­wert auf 1 000 Euro gedeckelt.
  • Gewinn­spiele sind nur gültig, wenn der Kunde seine Teil­nahme schriftlich bestätigt – telefo­nisch genügt nicht mehr.
  • Die Ober­grenze für ein Bußgeld nach unerlaubten Werbeanrufen steigt von 50 000 Euro auf 300 000 Euro.
  • Inkassofirmen müssen künftig besser über ihre Auftrag­geber und den Anlass ihrer Forderung informieren.

Mehr zum Gesetz finden Sie unter www.test.de/Anti-Abzocke.

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