Unpünktlichkeit bei der Bahn

So testet die Stiftung Warentest

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Inhalt
  1. Überblick
  2. Tipps
  3. So testet die Stiftung Warentest

Im Test: Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn.
Die Stiftung Warentest ermittelte die Ankunftszeiten von Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn an 20 Bahnhöfen in Deutschland. Die Ankunftszeiten entnahmen die Tester der Ist mein Zug pünktlich?-Website der Deutschen Bahn. Die Tester erfassten Ankunftszeiten und Verspätungsgründe und werteten sie systematisch aus.

Erhebungszeitraum: 1. bis 31. Dezember 2010.

Datenbasis: 59.347 Ankunftszeiten von Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn. Dargestellt werden Verspätungen von mehr als 5 Minuten.

Bahnhöfe: Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Erfurt, Frankfurt am Main, Frankfurt Flughafen, Freiburg im Breisgau, Hamburg, Hannover, Kassel-Wilhelmshöhe, Köln, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, München, Nürnberg, Saarbrücken, Stralsund und Stuttgart.

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olingo am 04.08.2011 um 22:11 Uhr

Kommentar vom Administrator gelöscht.

Smoers am 24.03.2011 um 12:37 Uhr
Keine Freikarten für die Redaktion?

Warum muss man so einen Test in einem Ausnahmemonat machen.
Ein Test in einem Zeitraum ohne wetterbedingten Erschwernisse oder über einen längeren Zeitraum wäre aus meiner Sicht aussagekräftiger....

npatzschke am 03.03.2011 um 00:55 Uhr
Drastische Zahlen

Sie fokussieren sich in Ihrem Beitrag auf den Monat Dezember. Damals gab es einige Probleme mit den Zügen, die teilweise immer noch nicht behoben, die aber als Grund für den hohen Grad an Verspätungen gelten können.
Ich persönlich habe im vergangenen Jahr alle meine Fahrten (auf verschiedenen Strecken) im Fernverkehr aufgezeichnet und komme, über das Jahr gerechnet, auf eine Verspätungsrate von 49%. Das ist immer noch hoch, hängt aber auch damit zusammen, dass die Mehrzahl meiner Fahrten auf Montag, Donnerstag oder Freitag fielen.
Ärgerlicher als die Verspätungen sind vielmehr die vollen Züge. In meiner Statistik sind mehr als 30% der ICE-Züge (ICE3 und ICE-T) nur mit einem Zugteil statt mit zwei Zugteilen gefahren. Da gibt es noch einiges Verbesserungspotenzial.

Henrik48 am 02.03.2011 um 13:18 Uhr
Sensationshascherei mit Prozentzahlen

Wie Sie richtig schreiben, fuhren die ICE's im Dezember mit Tempolimit. Das wurde so gemacht wegen der höheren Pannengefahr durch herabfallende Eisbrocken und dadurch wiederum emporgeschleuderten Schotter. Die Zerstörungsgefahr durch Schotter und damit das Ausfallrisiko konnte durch die gedrosselte Geschwindigkeit verringert werden.
Dass als Folge des Tempolimits der Fernverkehr massiv verspätet war, ist dann eigentlich keine bahnbrechende Erkenntnis mehr. Trotzdem können auch Sie es nicht lassen, die Bahn wegen "Unpünktlichkeit" zu kritisieren, statt auf die Zusammenhänge hinzuweisen. Eine solche Berichterstattung ist nicht wirklich hilfreich.
Dass die Bahn sich in Anbetracht der journalistischen Meute weigert, Prozentzahlenzu veröffentlichen, die dann doch nur böswillig und sensationslüstern kommentiert werden, kann man wohl verstehen.

cchrisa am 15.02.2011 um 12:25 Uhr
@Snake

Der Grund, wieso man sich auf den Fernverkehr fokussiert, ist relativ simpel: Der Nahverkehr ist (auch wenn man es nicht glauben mag) relativ pünktlich. Die Pünktlichkeitsquote liegt dort bei 90-95 %. Nur 5-10 % der Züge (meistens handelt es sich dabei um die Züge in der Hauptverkehrszeit) sind unpünktlich und damit kann man keine Schlagzeilen machen. Deswegen konzentrieren sich fast alle Medienbeiträge, die die Pünktlichkeit der Bahn bemängeln, auf den Fernverkehr. Ein weiterer Grund liegt darin, dass im Nahverkehr auch viele nichtbundeseigene Eisenbahnen fahren und man die Verspätungen daher nicht alleine der Deutschen Bahn anlasten könnte, was dann wieder nicht ins Bild der meisten Journalisten (DB=böse+schlecht) passen würde.
Natürlich gibt es auch im Nahverkehr einzelne Linien, wo die Pünktlichkeit deutlich schlechter ist, insbesondere auf RB-/RE-Linien in Ballungsräumen. Wenn man aber alle Nahverkehrszüge zusammen betrachtet, sieht es mit der Pünktlichkeit gut aus.