United Parcel Service Verbindungen zu Scientology

0

Wer Pakete mit United Parcel Service (UPS) verschickt, stärkt damit indirekt die Scientology-Sekte. Der Verdacht ist alt. Nun hat das Kammergericht Berlin die Behauptung letztinstanzlich zugelassen (Az. 14 U 60/01).

Der Verein Aktion Bildungsinformation (ABI) aus Stuttgart darf weiterhin behaupten, Scientology sei durch die Zusammenarbeit mit UPS dem Ziel nähergekommen, ihren Einfluss auf die Wirtschaft zu verstärken. Außerdem darf der Verein weiterhin verbreiten, dass die Managementtechniken von UPS denen der Sekte ähneln. Die ABI sprach von inhumanen Arbeitsbedingungen, Schikanen, Manipulation von Betriebsratswahlen und gesetzwidrigen Arbeitszeiten. Noch eine weitere Äußerung billigte das Berliner Gericht: Danach zahlte UPS Geld an US-Politiker, die Deutschland Menschenrechtsverletzungen vorwarfen. Scientology hatte zuvor erfolglos versucht, hierzulande als Religionsgemeinschaft mit Steuerprivilegien anerkannt zu werden.

0

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.