Ab dem 21. Dezember 2012 gelten für Frauen und Männer gleiche Preise für gleiche Versicherungs­leistungen, wenn sie neue Verträge abschließen. Dieser kleinen Revolution in der Versicherungs­welt stehen in Deutsch­land viele zurück­haltend gegen­über. In einer vom Versicherer Asstel in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage gaben 51 Prozent der Befragten an, kein Interesse an dem Thema zu haben. 93 Prozent wollen ihre Versicherungs­verträge nicht wechseln – auch wenn sie dadurch Geld sparen könnten.

Für Männer sind Kranken-, Pflege-, Berufs­unfähigkeits- und Renten­versicherungen ab dem 21. Dezember 2012 tendenziell teurer, für Frauen dagegen güns­tiger. Güns­tiger für Männer werden Risiko­lebens­versicherungen.

Doch diese Preis­änderungen allein sollten kein Grund für einen Abschluss sein. Kunden sollten zunächst ihren Versicherungs­bedarf klären und einen guten Tarif auswählen.

Tipp: Fragen und Antworten rund um das Thema Unisex finden Sie im Internet unter www.test.de/chat-unisex.

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