Nach einem unver­schuldeten Unfall reicht es, wenn Auto­besitzer vor dem Verkauf des Fahr­zeugs das Wert­gut­achten eines Sach­verständigen einholen. Das entschied der Bundes­gerichts­hof (BGH) (Az. VI ZR 679).

Geklagt hatte ein Auto­besitzer, der sein Auto nach einem unver­schuldeten Unfall auf Grund­lage eines Gutachtens für 11 000 Euro verkaufte. Die gegnerische Versicherung legte dem Mann ein besseres Angebot über 20 090 Euro vor und wollte diesen höheren Betrag vom Wiederbeschaffungs­preis des Autos von rund 28 000 Euro abziehen. Zu Unrecht, entschied der BGH. Auf Verkaufs­angebote des gegnerischen Versicherers müsse der Mann nicht warten.

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