Unfall­versicherung für Senioren Test

Essens­lieferungen gehören zu den Dienst­leistungen, um die sich Assisteure kümmern.

Unfall­versicherungen mit Assistance-Bausteinen für Senioren bieten schnelle und unkomplizierte Hilfe nach einem Unfall. Die Versicherten nehmen dazu direkt Kontakt zu den Assisteuren auf, die bundes­weit ein Netz­werk von Dienst­leistern unterhalten und die Hilfe organisieren. Die Stiftung Warentest hat sich 57 Assistance-Tarife angesehen – 17 davon sind empfehlens­wert, 37 einge­schränkt empfehlens­wert, und von 3 Tarifen raten wir ab. Empfehlens­werte Tarife gibt es schon für 35 Euro im Jahr.

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TestUnfall­versicherung für Senioren04.02.2019
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Hilfe nach einem Unfall: Pflege, Fahr­dienst, Besorgungen

Stürze gehören bei Menschen, die älter als 65 Jahre alt sind, zu den häufigsten Ursachen für eine Einlieferung ins Kranken­haus. Nach dem Klinik­aufenthalt dauert es bei ihnen meist eine Weile, bis sie wieder auf die Beine kommen. In dieser Zeit muss Hilfe organisiert werden: Pflege, Unterstüt­zung im Haushalt, Fahr­dienste, ein Haus­notruf, Beratung und mehr. Hier setzen private Unfall­versicherungen mit speziellen Assistance-Bausteinen an: Sie über­nehmen die Hilfs­leistungen in solchen Notfall­situationen. Abge­schlossen werden die entsprechenden Versicherungs­verträge nicht nur von älteren Kunden, sondern auch von deren Kindern, die sich den Schutz für ihre Eltern wünschen.

Schutz lässt sich separat abschließen

Wir wollten wissen, was Unfall­versicherer an Assistance-Leistungen bieten und haben 57 Tarife untersucht. Einige kann man separat abschließen, andere sind an eine Unfall­versicherung mit finanziellen Leistungen gekoppelt. Fast immer ist der Jahres­beitrag vom Einstiegsalter abhängig: Wer sich mit 65 Jahren zum Abschluss entschließt, zahlt bei den meisten Versicherern nied­rigere Beiträge als ein 75-Jähriger.

Tipp: Wenn Sie nach Unfällen keine Assistance-Leistungen benötigen, ist eine klassische private Unfallversicherung güns­tiger. Sie sollten Ihren Tarif alle paar Jahre über­prüfen, denn für Versicherte mit Altverträgen lohnt oft ein Wechsel.

Das bietet der Test von Senioren­unfall­versicherungen

Test­ergeb­nisse. Die Stiftung Warentest hat 57 Assistance-Tarife für Senioren untersucht, 17 davon sind empfehlens­wert. Die Tabelle zeigt die Jahres­beiträge für 65-jährige sowie 75-jährige Neukunden. Wir nennen das Höchst­eintritts­alter und sagen, welche Hilfs­leistungen ein Tarif bietet – etwa Tag- und Nacht­wache und Haustier­betreuung. Außerdem haben wir geprüft, ob die Police bei Oberschenkelhals­bruch, Herz­infarkt, Schlag­anfall, Diabetes und medikamentenbe­dingten Bewusst­seins­störungen leistet – und ob sie einspringt, wenn der Versicherungs­nehmer Angehörige gepflegt hat, dies nach einem Unfall aber nicht mehr kann.

Tipps und Hintergrund. Assistance-Leistungen sind in der Regel auf einen Zeitraum von sechs Monaten begrenzt. Unsere große Infografik veranschaulicht, wer nach einem Unfall für welche Hilfs­leistungen zahlt. Wir sagen, welche Leistungen ein Assistance-Tarif mindestens haben und was Sie tun sollten, wenn Sie nach einem Unfall auf dauer­hafte Pflege angewiesen sind.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf den Testbe­richt aus Finanztest 2/2019.

Empfehlens­wert ab 35 Euro im Jahr

Empfehlens­werte Tarife bieten eine Reihe von Leistungen – von warmen Mahl­zeiten über Erledigung von Besorgungen bis zur Begleitung bei Arzt­besuchen. Die Hilfe sollte über einen Zeitraum von sechs Monaten geleistet werden. Wichtig ist, dass die Pflege eines Angehörigen durch die Versicherer abge­deckt ist. Schließ­lich versorgt bei älteren Paaren häufig einer den anderen. Kann der Betreuende die Aufgabe unfall­bedingt vorüber­gehend nicht wahr­nehmen, muss Ersatz gefunden und bezahlt werden. Sinn­voll ist auch, wenn der Versicherungs­schutz Verletzungen einschließt, die durch alters­typische Erkrankungen entstehen, wie Osteoporose, Schlag­anfall oder Bewusst­seins­störungen nach Einnahme von Medikamenten. Empfehlens­wert sind 17 der von uns untersuchten Angebote. Für den güns­tigsten Tarif zahlen 65-Jährige beim Einstieg 35 Euro jähr­lich, 75-Jährige Neukunden 51 Euro.

Wann die Kasse einspringt

Auch Senioren ohne Assistance-Schutz steht Unterstüt­zung zu – allerdings vor allem im medizi­nischen und pflegerischen Bereich. Krankenkassen bewil­ligen Haus­halts­hilfen nur in bestimmten Fällen. Wer im Kranken­haus liegt und von dort aus seinen Alltag zu Hause organisieren muss, ist auf die Sozialstationen der Krankenhäuser angewiesen. Doch das kann in einer ohnehin schwierigen Situation Zeit und Nerven kosten.

Assistance: Unbürokratische Hilfe

Assistance-Leistungen gibt es nicht nur in der Unfall­versicherung. Ihr Konzept: Nach einem Schadens­fall bekommt ein Versicherter statt Geld unbürokratisch Hilfe. Das kann bei einer Autoversicherung die Pannen­hilfe sein, bei einer Auslandskrankenversicherung die Organisation des Rück­trans­ports. Unfall­versicherungen leisten schnelle und praktische Hilfe bei schweren Unfällen aber auch bei Verletzungen, die wieder abheilen, wie einem gebrochenen Arm oder einem verknack­sten Fuß.

Assisteure kümmern sich im Auftrag eines Versicherungs­unter­nehmens darum, dass die Assistance-Leistungen auch erbracht werden. Sie verfügen über ein großes Netz von Dienst­leistern und sind telefo­nisch rund um die Uhr erreich­bar

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