Hat sich jemand durch einen Unfall die Schulter dauer­haft beschädigt, muss sein privater Unfall­versicherer ihm die volle Leistung zahlen. Ein Abzug für degenerative Vorschäden sei nicht gerecht­fertigt, wenn der Patient zuvor nie Beschwerden hatte, urteilte das Ober­landes­gericht Stutt­gart (Az. 7 U 35/14, nicht rechts­kräftig). Der Versicherer muss nun nach­zahlen.

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