Lässt sich nicht klären, ob ein Beschäftigter bei einem Betriebsausflug ins Wasser gesprungen oder gestürzt ist, muss die gesetzliche Unfallversicherung für die Unfallfolgen zahlen. Ein Mitarbeiter eines Berliner Unternehmens hatte sich schwer an der Wirbelsäule verletzt und ist nun querschnittsgelähmt. Da niemand gesehen hatte, wie der Unfall passierte und er zudem vollständig bekleidet war, ging das Sozialgericht Berlin von einem Arbeitsunfall aus (Az. S 25 U 121/10).

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