Ein Unfallversicherer kann die Zahlung verweigern, wenn die Invalidität des Kunden nicht binnen 15 Monaten nach dem Unfall festgestellt wurde.

War nicht ersichtlich, dass der Versicherte bleibende Schä­den davongetragen haben könn­­­­­­­te, kann der Kunde dem Versicherer auch nicht vorwerfen, ihn nicht früh genug über den Ab­lauf der Frist informiert zu ha­ben. Das hat der Bundesge­richtshof entschieden (Az. IV ZR 154/04).

Tipp: Manche Versicherer gewähren Kunden eine längere Frist. Der Direktversicherer Europa und der Volkswohlbund etwa zahlen noch, wenn die Invalidität erst nach 21 Monaten festgestellt und gemeldet wird. Im Test der Unfallversicherungen (Finanztest 6/05) schnitten beide Angebote mit „gut“ ab.

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