Verletzt sich ein Arbeitnehmer aufgrund von Neckereien bei der Arbeit, fällt das nicht unter den Schutz der gesetzlichen Unfall­versicherung. Dies entschied das Hessische Landes­sozialge­richt im Fall eines 27-Jährigen, der während einer Umschulung aus dem Fenster gesprungen war, um einem Wasser­strahl auszuweichen (Az. L 3 U 47/13). Er verletzte sich an Fuß und Wirbelsäule. Eine Mitschülerin hatte versucht, ihn aus Spaß nass­zuspritzen.

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