Tipps

  • Rabatt. Oft geben Versicherer Mengenrabatt, wenn Sie Familienpolicen abschließen. Je nach Personenzahl sind 20 bis 30 Prozent möglich. Günstig versichern können Sie sich auch über Gruppenverträge, etwa über einen Verein. Prüfen Sie aber, ob der Invaliditätsschutz ausreicht.
  • Antrag. Haben Sie bereits andere Unfallversicherungen, zum Beispiel über einen Verein oder über Ihre Kreditkarte, geben Sie alle an. Haben Sie die Frage im Antrag falsch beantwortet, kann Ihnen der Versicherer später die Leistung verweigern.
  • Senioren. Wenn Sie über 65 Jahre alt sind, kann es Ihnen passieren, dass der Versicherer den Vertrag gar nicht mehr oder nur zu schlechteren Konditionen fortsetzt. Wählen Sie trotzdem die leistungsstarken und günstigen Angebote aus dem Test und lassen Sie sich nicht in Seniorentarife abdrängen.
  • Beitragsrückgewähr. Lassen Sie sich nicht von einer Beitragsrückgewähr blenden, die große Anbieter bewerben. Die Beiträge sind in der Regel bei gleichen Leistung um ein Vielfaches höher als bei einer einfachen Police. Denn sie enthält zusätzlich eine Kapitallebensversicherung, aus deren Ertrag die Beiträge für den Unfallschutz gezahlt werden.
  • Beitragszahlung. Wenn Sie von monatlicher auf jährliche Beitragszahlung umsteigen, können Sie etwa 5 Prozent sparen.
  • Ausmisten. Schauen Sie Ihren Versicherungsordner durch und machen Sie sich ein Bild, wie viele Unfallschutzpolicen Sie besitzen. Goldene Regel: Eine gute ist meist günstiger als drei schlechte. Kündigen Sie schlechte Policen.
  • Kündigen. Wenn Sie kündigen wollen, müssen Sie dies bis spätestens drei Monate vor dem Ende des Versicherungsjahres schriftlich tun. Beim Aussortieren sollten Sie gleich die Termine notieren: Das Versicherungsjahr entspricht nämlich oft nicht dem Kalenderjahr. Es endet mit dem in der Police eingetragenen Ablaufdatum.

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