Radfahrer leben gefähr­lich: Fast 79 000 Velo-Unfälle registrierten die Behörden im vergangenen Jahr. 405 Menschen starben. Die Zahl der verunglückten Radfahrer stieg gegen­über 2013 um fast zehn Prozent. Besonders viele Unfälle passierten beim Abbiegen von Autos und Lastern. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) führt die Steigerung auf milde Wintermonate und den warmen, trockenen Frühling zurück. Das sorge für mehr Radfahrer und führe zu mehr Unfällen. Bei so vielen Karambolagen soll es nicht bleiben. Der ADFC hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: „Vision Zero“ – keine Toten im Straßenverkehr. Den Weg dahin sollen zum Beispiel elektronische Warn­systeme bereiten, die Lastwagenfahrer an Kreuzungen vor Radlern und Fußgängern im Toten Winkel warnen. Radwege sollen so gestaltet werden, dass die Radler stets im Blick­feld der Auto­fahrer bleiben. Zudem unterstützt der ADFC die Initiative mehrerer Landes­verkehrs­minister, vor Schulen, Kitas, Alten­heimen und Krankenhäusern generell Tempo 30 einzuführen.

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