Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) lehnt den Führerschein mit 16 kategorisch ab. Die Statistiker der Versicherer reagieren damit auf einen Vorschlag der CDU, die jungen Leuten auf dem Land mehr Bewegungsspielraum verschaffen will.

Die UDV berichtet aus ihrer Statistik: 24 Prozent der Unfälle mit Personenschäden werden von Fahrern zwischen 18 und 24 Jahren verursacht, obwohl diese Altersgruppe nur 8 Prozent der Bevölkerung widerspiegelt. Stufte man das Alter auf 16 Jahre herunter, käme es laut UDV zu mehr Unfällen und Todesfällen im Straßenverkehr. Auch wenn 16-Jährige auf Landstraßen freiwillig nur 80 km/h fahren würden, könnten sie zum Hindernis werden und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

Die Jugendlichen sollten lieber einen Moped-Führerschein machen. Im Vergleich zu einem Auto gehe von Zweirädern eine geringere Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer aus.

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