Verunglückt ein Reiter, der eine Reitbe­teiligung hat, muss die gesetzliche Unfall­versicherung nicht zahlen. Ein Pferde­besitzer hatte geklagt, weil er eine befreundete Reiterin gebeten hatte, das Pferd aus der gemein­samen Reitbe­teiligung zu bewegen. Das Pferd scheute und die Frau verunglückte. Das Sozialge­richt Detmold: Der Sturz sei kein Arbeits­unfall, da es sich beim Ritt um eine Gefäl­ligkeit, kein abhängiges Beschäftigungs­verhältnis handle (Az. S 1U18/13).

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