Ein böses Ende nahm der Ägypten-Aufenthalt für eine Urlauberin, die während einer Jeep-Safari verunglückte und sich dabei erhebliche Verletzungen zuzog. Ihre Schmerzensgeldklage gegen den Reiseveranstalter hat das Landgericht Frankfurt am Main abgewiesen (Az. 2-19 O 516/03). Die Jeep-Safari sei keine Vertragsleistung des Reiseveranstalters wie Flug, Zimmer und Verpflegung. Zwar war der Ausflug im Reisekatalog als mögliche Option aufgeführt und der Geländewagen auch mit dem Logo des Reiseveranstalters versehen, dennoch stellt der am Urlaubsort gebuchte Ausflug eine Fremdleistung dar, die im Pauschalreisevertrag nicht enthalten ist.

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