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Unfälle von Kindern Special

Hoch­schul­sport. Ob im Hörsaal oder beim Hand­ball: Auch Studierende stehen unter dem Schutz der Unfall­kasse.

Unfälle melden. Auch wenn es nur ein aufgeschlagenes Knie ist – melden Sie selbst Kleinig­keiten der gesetzlichen Unfall­versicherung. So sichern Sie Ihrem Kind Leistungen, falls es wider Erwarten zu Spät­folgen kommt – etwa, weil eine Wunde sich entzündet.

Unterlagen sichern. Haben Ihr Sohn oder Ihre Tochter sich verletzt, heben Sie eine Kopie der Unfall­anzeige auf. Auch Röntgen­bilder, Laborbefunde und Arzt­briefe sollten Sie aufbewahren. Schulen und Kitas müssen auch Bagatell­verletzungen, für die kein Arzt­besuch erforderlich ist, im sogenannten Verband­buch dokumentieren. Solche Informationen sind viel wert, falls es einmal Ärger mit der Unfall­kasse oder mit privaten Versicherungen gibt.

Ärzte informieren. Teilen Sie Ärzten oder Zahn­ärzten mit, wenn der Unfall in der Kita oder Schule beziehungs­weise auf dem Hin- oder Heimweg passiert ist. Die Unfall­versicherung sieht umfang­reichere Leistungen für die medizi­nische Versorgung und die Nach­sorge vor als gesetzliche Krankenkassen.

Folge­kosten. Die gesetzliche Unfall­versicherung kommt lebens­läng­lich für die Folgen eines Schul- oder Kinder­garten­unfalls auf. Auch als Erwachsener können Sie Ihre Ansprüche geltend machen, wenn beispiels­weise eine Nach­operation oder Zahn­ersatz erforderlich ist.

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