Unfälle von Kindern

Private Versicherungen für Kinder: Auch in der Frei­zeit gut abge­sichert

12.04.2019
Inhalt
  1. Überblick
  2. So ist Ihr Kind auch in der Freizeit gut abgesichert
Unfälle von Kindern - Was die gesetzliche Unfall­versicherung zahlt
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Verletzt sich ein Kind in der Frei­zeit, zahlt die gesetzliche Unfall­versicherung nicht. Private Policen können diese Lücke schließen.

Haft­pflicht. Fügt Ihr Kind einem anderen Schaden zu, können Schmerzens­geld- und Schaden­ersatz­forderungen auf Sie zukommen. Eine Privathaft­pflicht­versicherung ist deshalb unerläss­lich. Mit unserem Vergleich Haftpflichtversicherung finden Sie die besten Angebote für Ihren individuellen Bedarf.

Kinder­invaliditäts­versicherung. Den umfassendsten Schutz bei dauer­haften Gesund­heits­schäden bietet die Kinder­invaliditäts­versicherung. Sie deckt nicht nur das geringe Risiko unfall­bedingter Invalidität ab, sondern zahlt auch eine monatliche Rente, wenn das Kind durch die Folgen einer Krankheit dauer­haft beein­trächtigt ist.

Tipp: Unsere Tests privater Kinder­invaliditäts- und Unfall­versicherungen sowie viele nützliche Informationen finden Sie auf der Themenseite Private Unfallversicherung.

Private Unfall­versicherung. Bleibt nach einem Unfall ein dauer­hafter Schaden zurück, zahlen private Unfall­versicherer. Der Schutz gilt unabhängig davon, wo der Unfall passiert ist. Bei einem Schul­unfall zahlen also sowohl die private als auch die gesetzliche Unfall­versicherung. Die Höhe der Leistung hängt von der Schwere der Invalidität ab. Für Kinder und Jugend­liche kann eine Unfall­renten­versicherung sinn­voll sein. Sie zahlt statt einer einmaligen Kapital­leistung bei Invalidität eine lebens­lange monatliche Rente. Allerdings sind so schwere Unfall­folgen extrem selten: Nur 1 % aller Schwerbehin­derungen waren 2017 auf einen Unfall oder eine Berufs­krankheit zurück­zuführen.

Tipp: Haben Sie über die Jahre mehrere Unfall­versicherungen abge­schlossen, kündigen Sie Über­flüssiges. Unser Vergleich Unfallversicherung enthält eine nützliche Check­liste.

Vereine. Sport­ver­eine verfügen häufig über eine Gruppen­versicherung, über die alle Mitglieder abge­sichert sind. Sie enthält meist eine Haft­pflicht- und eine Unfall­komponente. Der Versicherungs­schutz gilt bei allen Veranstaltungen des Vereins – ob Training, Wett­kampf oder Feier, nicht jedoch für andere Aktivitäten. Außerdem sind die Leistungen oft begrenzt.

Tipp: Erkundigen Sie sich, welchen Versicherungs­schutz Ihr Kind im Verein hat und stocken Sie falls erforderlich mit einem privaten Vertrag auf.

12.04.2019
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