Tipps

Langsam. Fuß vom Gas beim Warnschild „Wildwechsel“. Schon 80 statt 100 km/h können den Bremsweg entscheidend verkürzen.

Dämmerung. Am gefährlichsten ist es in der Dämmerung, nachts und bei Nebel. Das gilt besonders auf neu angelegten Strecken.

Nachzügler. Selten kommt nur ein Tier, meist folgen weitere.

Licht. Vor allem Rehe haben sehr lichtempfindliche Augen. Sobald sie in den Lichtkegel eines Autos geraten, sind sie völlig orientierungslos, trauen sich nicht mehr vom Fleck oder laufen direkt ins Auto. Wer rechtzeitig bremsen kann, sollte kurz das Licht ausschalten und hupen.

Crash. Nicht reflexartig ausweichen, sondern draufhalten. Lenkrad festhalten und in der Fahrspur bleiben.

Randstreifen. Schaffen Sie das Tier nach dem Unfall an den Randstreifen, um Folgeunfälle zu vermeiden. Fassen Sie das Tier wegen Tollwutgefahr nicht mit bloßen Händen an.

Polizei. Melden Sie den Unfall der Polizei und lassen Sie sich eine Wildschadenbescheinigung ausstellen. Danach fragt die Versicherung.

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