Fußgänger müssen auf Gehwegen mit Unebenheiten von bis zu 2,5 Zenti­metern rechnen, entschied das Land­gericht Coburg (Az. 13 O 390/13). Eine Frau war vor ihrer Miet­wohnung gestürzt und forderte rund 10 000 Euro Schmerzens­geld für ihre Verletzungen von der Haus­eigentümerin. Aufgrund des Höhen­unter­schieds von 3 Zenti­metern zwischen zwei Platten sei sie gestürzt, so die Klägerin. Die Richter stellten nur einen Unterschied von 1 bis 2 Zenti­metern fest und machten klar: Mit solchen Unebenheiten müssen Fußgänger rechnen.

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