Tipps

Schriftlich: Wehren Sie sich gegen unberechtigte Forderungen lieber schriftlich. Telefonate und E-Mails werden häufig ignoriert.

Rückbuchen: Falls schon Geld vom Konto abgebucht wurde, bleiben sechs Wochen Zeit, dem zu widersprechen. Die Bank muss die Zahlung dann zu­rückbuchen. Das ist kostenlos, eine Begründung ist nicht erforderlich.

Mahnbescheid: Holen Sie Rechtsrat ein und legen Sie Widerspruch ein, sobald ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt. Achtung: Die Frist beträgt zwei Wochen. Reagieren Sie nicht, steht womöglich bald der Gerichtsvollzieher vor der Tür.

Unbestellt: Wenn Ihnen unbestellte Ware zugeschickt wurde, und es sich nicht offensichtlich um ein Versehen handelt, zum Beispiel eine Verwechslung mit der Adresse des Nachbarn, müssen Sie die Ware weder zurückschicken oder aufbewahren noch wieder herausgeben – und schon gar nicht be­zahlen. Sie können die Ware wegwerfen, verschenken oder gratis selber nutzen.

Gratis- und Testangebote: Wer Ärger vermeiden will, geht auf solche Angebote gar nicht erst ein. Hier wird gern darauf spekuliert, dass jemand die Kündigungsfrist nicht einhält. Oder die Kündigung wird einfach ignoriert. Kündigen Sie vorsichtshalber per Einschreiben.

Lockangebote: Oft locken kleine Werbekataloge im Briefkasten mit Schnäppchenpreisen. Wer bestellt, schließt aber häufig unbemerkt mit der Unterschrift auch ein Abonnement ab und bekommt dann weitere Waren geliefert.

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