Umzugskosten Meldung

Höhere Werbungskosten können in diesem Jahr Arbeitnehmer absetzen, die dem Beruf zuliebe umziehen. Alleinstehende dürfen Rechnungen für neue Fernsprechanschlüsse, lädierte Umzugsgüter und Mülltonnen seit 1. Januar pauschal mit 1.027 (bisher 1.009) Mark und Ehepaare pauschal mit 2.054 (bisher 2.018) Mark abrechnen. Außerdem sind bei diesen Umzugskosten für jedes aus dem alten Haushalt mit umgezogene Kind 452 (bisher 445) Mark Extrapauschale drin.

Alternativ erkennt das Finanzamt die Ausgaben wie bisher mit Belegen versehen in tatsächlicher Höhe an.

Umzugskosten wie doppelte Miete, Transport-, Reise- und Unterrichtskosten für Kinder müssen Arbeitnehmer dagegen immer einzeln abrechnen und meist auch belegen. Dabei ist neu: Braucht ein Kind wegen des Umzugs Nachhilfe, erkennt das Finanzamt in diesem Jahr bis zu 2.581 (bisher 2.536) Mark dafür an.

In voller Höhe haken die Beamten davon jedoch nur rund 1.290 Mark ab. Bleibt ein Rest, fallen 25 Prozent davon unter den Tisch. Eltern erhalten deshalb nur die vollen 2.581 Mark, wenn sie 2001 für die Nachhilfe jedes Kindes mindestens rund 3.010 Mark ausgeben.

Generell lohnt sich die Abrechnung des Umzugs mit Pauschalen oder Belegen für alle Arbeitnehmer, deren Ausgaben für den Beruf insgesamt über 2.000 Mark im Jahr liegen. So viel zieht das Finanzamt nämlich automatisch für Umzugs-, Arbeitszimmer- und andere Werbungskosten vom jährlichen Arbeitslohn ab ­ ohne dass Arbeitnehmer einen Finger krumm machen müssen.

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