Umzug ins Pfle­geheim So sind Ihre Lieben gut versorgt

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Umzug ins Pfle­geheim - So sind Ihre Lieben gut versorgt
Pfle­geplatz finden. Irgend­wann kommt für viele Angehörige der Punkt, an dem klar wird: Jetzt müssen Profis ran. © Katja Bilo

Wird mehr Pflege erforderlich, als Angehörige zu Hause schaffen, kann ein Umzug ins Heim sinn­voll sein. Wir erklären, was Suchende bei Auswahl und Kosten beachten müssen.

Inhalt

Plötzlich ein Platz im Pfle­geheim nötig

Spätestens wenn eine gute Pflege zu Hause nicht gewähr­leistet ist oder sich die Wohnung nicht eignet, ist ein Umzug angesagt. Eine solche Situation kann sich plötzlich ergeben, etwa wenn der Pflegebedürftige nach einem Kranken­haus­auf­enthalt nicht mehr nach Hause zurück kann. Sie kann aber auch eintreten, weil die bisherige rein häusliche Pflege, die möglicher­weise über Jahre gut funk­tioniert hat, nicht mehr ausreicht.

Das Wichtigste in Kürze

Vorbereiten.
Bevor Sie nach einem Pfle­geheim suchen, sollten Sie über­legen, was Ihnen wichtig ist, etwa die Nähe zum Wohn­ort oder eine bestimmte Ausstattung. Verschaffen Sie sich einen Über­blick über Ihre finanziellen Mittel.
Recherchieren.
Suchen Sie im Internet nach Einrichtungen in der gewünschten Region. Portale wie Pflegelotse.de und Heimverzeichnis.de bieten Daten­banken an.
Besichtigen.
Besuchen Sie ausgewählte Heime. Probieren Sie das Essen und sprechen Sie mit Bewohnern und Personal. Sogar Probewohnen ist möglich.
Prüfen.
Das Pfle­geheim muss Sie vor Vertrags­schluss umfassend informieren. Vergleichen Sie diese Infos sorgfältig mit dem Vertrag, den der Betreiber Ihnen dann vorlegt. Unterzeichnen Sie einen Heim­vertrag nie ungelesen, auch nicht im Notfall. Lassen Sie sich Klauseln erklären und verlangen Sie Einblick in zugrunde liegende Gesetze. Lesen Sie auch Vertrags­anhänge: Sie können sich auf Leistungen beziehen, die extra kosten.
Tipp:
Lassen Sie sich beraten, wenn Fragen offen bleiben. Eine juristische Prüfung von Verträgen bietet für 60 Euro die Bundes­interes­senvertretung für alte und pflege­betroffene Menschen an (biva.de).

Zeit für Suche und Auswahl

Zwei Dinge sind bei der Suche nach einem Platz in einer geeigneten Pfle­geeinrichtung wichtig: sich gut zu informieren und sich ausreichend Zeit zu nehmen. Stehen Angehörige unter Druck, weil ein Mensch sofort eine voll­stationäre Versorgung braucht, kann ein vorüber­gehender Aufenthalt in einer Kurzzeitpflege die Lösung sein: Für einen begrenzten Zeitraum wird er in einer Pfle­geeinrichtung voll versorgt. Oft dient die Kurz­zeit­pflege dazu, die Warte­zeit auf einen dauer­haften Platz zu über­brücken. In der Zeit suchen Angehörige in Ruhe.

Lage und Umfeld bedenken

Zuerst stellt sich die Frage nach dem Ort: Bevor­zugt die pflegebedürftige Person ein Heim, das in ihrer jetzigen Wohn­umgebung liegt, oder möchte sie vor allem, dass Angehörige in der Nähe sind (und ist gegebenenfalls zu einem Orts­wechsel bereit)? Soll die Einrichtung in der Stadt oder eher ländlich gelegen sein?

Daten­banken im Internet

Hilf­reich sind Daten­banken wie Pflegelotse.de, Heimverzeichnis.de und Der-pflegekompass.de. Mithilfe der Post­leitzahl können Suchende stationäre Angebote in der gewünschten Region ermitteln und Listen mit Kontakt­daten und Preisen bekommen. Außerdem lassen sich Pfle­geheime anhand von Pfle­geschwer­punkten filtern, zum Beispiel nach einer Spezialisierung auf Demenz. Beratung finden Interes­sierte auch bei Pfle­gestütz­punkten. Die Stütz­punkte sind Beratungs­stellen, die Pflegekassen und Kommunen in vielen Orten einge­richtet haben. Sie informieren darüber, welche Pfle­geheime es in der Umge­bung gibt. Wo der nächste Pfle­gestütz­punkt ist, können Familien im Internet mit der Daten­bank des Zentrums für Qualität in der Pflege heraus­finden (bdb.zqp.de).

Pfle­geheim­kosten verstehen

Im Blick haben müssen Angehörige und Pflegebedürftige die finanziellen Folgen, die eine Versorgung im Heim mit sich bringt.

Zusammenset­zung der Kosten. Um gut planen zu können, sollten Familien wissen, wie sich die Kosten in Pfle­geheimen zusammensetzen. Diese bestehen aus verschiedenen Posten. Da sind zum einen die Kosten für Pflege und Betreuung des Pflegebedürftigen. Nur daran beteiligt sich die Pflegekasse – sofern der Versicherte einen Pfle­gegrad hat (siehe Tabelle). Die pauschalen Zuschüsse, gestaffelt nach Höhe des Pfle­gegrades, reichen aber in aller Regel nicht aus, um die Pflege­kosten zu decken. Die Bewohner müssen den fehlenden Betrag aus eigener Tasche bezahlen. Doch das ist nicht alles.

Selbst zahlen müssen sie:

  • den einrichtungs­einheitlichen Eigen­anteil an den Pflege­kosten (EEE),
  • Unterkunft und Verpflegung,
  • Investitions­kosten und
  • Ausbildungs­umlage, sofern sie in der Einrichtung anfällt.

Mehr finanzielle Entlastung seit 2022 durch neues Gesetz

Das neue „Gesund­heits­versorgungs­weiter­entwick­lungs­gesetz“ (GVWG) sorgt für etwas finanzielle Entlastung bei den Pfle­geheim­kosten. Mit der Abrechnung im Januar 2022 über­nimmt der Staat einen Teil der Kosten – je länger jemand im Heim lebt, desto höher fällt der prozentuale Zuschuss zum EEE aus.

Danach ergeben sich folgende staatliche Zuschüsse:

  • 5 Prozent Über­nahme des Eigen­anteils im ersten Wohn­jahr,
  • 25 Prozent im zweiten Wohn­jahr,
  • 45 Prozent im dritten Wohn­jahr,
  • 70 Prozent ab dem vierten Wohn­jahr.

Wie lange jemand in einem Pfle­geheim oder einer stationären Wohn­form mit Pflege wohnt, wirkt sich also besonders stark aus. In die Berechnung fließt auch die Wohn­zeit vor 2022 ein. Wer beispiels­weise im Oktober 2019 in ein Pfle­geheim umge­zogen ist, befand sich im Januar 2022 bereits seit November 2021 im dritten Wohn­jahr.

Der Zuschlag muss nicht beantragt werden. Pfle­geeinrichtungen rechnen ihn auto­matisch an.

Sozial­amt springt ein

Reichen die eigenen finanziellen Mittel nicht, springt unter bestimmten Voraus­setzungen das Sozial­amt mit Hilfe zur Pflege ein. Die Behörde prüft dann, ob unter­halts­pflichtige Kinder einen Teil der Kosten über­nehmen können. Seit 2020 gilt eine sehr hohe Einkommens­grenze, so dass Kinder in diesen Fällen nur noch selten zuzahlen müssen. Mehr dazu erfahren Sie in unseren FAQ Elternunterhalt.

So viel zahlt die Pflegekasse

Je nach Pfle­gegrad beteiligt sich die Pflege­versicherung an den Pflege­kosten.

Pfle­gegrad

Zuschuss pro Monat

Pfle­gegrad 1

125 Euro

Pfle­gegrad 2

770 Euro

Pfle­gegrad 3

1 262 Euro

Pfle­gegrad 4

1 775 Euro

Pfle­gegrad 5

2 005 Euro

Berichte über Pflegequalität lesen

Sehr wichtig ist die Pflegequalität eines Heims. Darüber informieren etwa die Prüfbe­richte für einzelne Häuser, die die Heim­aufsichten der Länder auf ihren Internet­seiten veröffent­lichen. Außerdem spucken Daten­banken neben Adressen und Preisen Qualitäts­berichte des Medizi­nischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) für die Einrichtungen aus.

Mit Bewohnern und Personal reden

Heime in der engeren Wahl sollten Pflegebedürftige und Angehörige unbe­dingt besichtigen. Das geht auch unangemeldet. Vor Ort können Interes­sierte mit der Heimleitung, dem Pflege­personal und Bewohnern sprechen. Entscheidend sind nicht nur Lage, Ausstattung und Beschäftigungs­angebote des Pfle­geheims, sondern auch die Qualifikation des Pflege­personals und sein Umgang mit den Bewohnern. Check­listen für die Heim­suche bietet auch unser Pflege-Set.

Umzug wegen Demenz: Kein Kündigungs­recht

Mieter, die wegen einer Demenz­erkrankung in ein Pfle­geheim müssen, haben kein Recht, ihren Miet­vertrag frist­los zu kündigen (Land­gericht Berlin, Az. 64 S 2/19). Einem demenz­kranken Mieter bleibt nur, den Miet­vertrag ordentlich mit Drei­monats­frist zu kündigen. Wer erst mit dem Umzug ins Pfle­geheim kündigt, zahlt also für drei Monate Miete, obwohl er in der Wohnung nicht mehr lebt. Möglicher­weise wäre der Mieter im entschiedenen Fall früher aus dem Vertrag gekommen, wenn er dem Vermieter einen Nach­mieter angeboten hätte. Doch das hatte er nicht getan.

Gesetzliche Grenzen für Heim­verträge

Ist die Entscheidung für ein Pfle­geheim getroffen, schließen der künftige Bewohner – oder sein Bevoll­mächtigter – und der Betreiber der Einrichtung einen schriftlichen Vertrag. Er ist die recht­liche Grund­lage für den Aufenthalt in der Einrichtung. Der Heim­träger über­lässt dem Pflegebedürftigen Wohn­raum und sorgt für seine Pflege und Betreuung. Dafür zahlt dieser ein vereinbartes Heim­entgelt.

Vieles, was in einem solchen Vertrag vereinbart wird, regelt das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz, kurz WBVG. Es enthält verbraucherfreundliche Vorschriften für alle Miet­verträge, die im Zusammen­hang mit Pflege- oder Betreuungs­leistungen stehen. Das hat zur Folge, dass Klauseln im Vertrag unwirk­sam sind, die zum Nachteil des Bewohners von den Rege­lungen des WBVG abweichen. Außerdem macht das Gesetz klare Vorgaben, was unbe­dingt im Heim­vertrag stehen muss.

Tipp: Die Stiftung Warentest hat sich das Klein­gedruckte von Pfle­geheim­verträgen angeschaut. Die Ergeb­nisse unserer Stich­probe finden Sie im Test Pflegeheimverträge.

Unterlagen genau lesen

Das WBVG hilft Pflegebedürftigen bereits, bevor sie einen Vertrag unter­schreiben. Betreiber von Heim- und Pfle­geeinrichtungen sind demnach verpflichtet, ihre Interes­senten früh­zeitig und verständlich über ihr Angebot zu informieren. Sie müssen klar sagen, was sie an Pflege und Betreuung bieten und das Konzept ihrer Einrichtung erläutern. So soll sicher­gestellt werden, dass Interes­senten genug Zeit haben, um die Informationen zu lesen, mehrere Pfle­geheime zu vergleichen und sich – auch mit Dritten – zu beraten.

Die Unterlagen des Pfle­geheims müssen:

  • Angaben über Lage und Ausstattung der Einrichtung und den angebotenen Wohn­raum enthalten,
  • über Kosten informieren und zwar aufgeschlüsselt nach Wohn­raum, Verpflegung sowie Pflege- und Betreuungs­leistungen. Außerdem müssen Investitions- und mögliche Ausbildungs­kosten angegeben sein,
  • die Ergeb­nisse – Gesamt­noten und ihre Unternoten – aus den Qualitäts­prüfungen durch den Medizi­nischen Dienst umfassen.

An ihre vorvertraglichen Versprechen sind Betreiber beim Vertrags­schluss gebunden. Der Vertrag muss die einzelnen Leistungen des Unternehmers enthalten und Kosten für den Bewohner aufschlüsseln.

Vertrag professionell checken lassen

Ganz wichtig: Eine neue Regelung gilt nur, wenn der Anbieter im Vertrag deutlich schreibt, dass sie von bisherigen Informationen abweicht, und dies etwa durch Fett­druck oder Unter­streichung hervorhebt. Sonst dürfen Zusagen und tatsäch­liche Vertrags­bedingungen nicht voneinander abweichen. Trotz der gesetzlichen Sicherung sollten künftige Heimbe­wohner und Angehörige den Vertrag gründlich lesen und mit allen Vorabinformationen vergleichen. Sonst laufen sie Gefahr, eine Vereinbarung zu unter­schreiben, die nicht ihren Vorstel­lungen entspricht. Professionelle Hilfe bei der Prüfung des Heim­vertrags bietet etwa die Bundes­interes­senvertretung für alte und pflege­betroffene Menschen (biva.de).

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Thea49 am 11.09.2019 um 13:57 Uhr
Beamte

Ich nehme an, dass unter Ihren Lesern auch Beamte sind.
Ihr Artikel ist für Beamte aber keine Hilfe. Ich kann das Problem an Hand von Sachsen erläutern: Ich verweise auf die Sächsische Beihilfe-VO und die dazugehörige Verwaltungsvorschrift ( siehe "REVOSAX"). In der Verwaltungsvorschrift zu § 55 "Vollstationäre Pflege" ist in Ziff. 55.4.5 ein Beispiel genannt. Einem Ehepaar mit 2.500 € Monatseinkommen entstehen Gesamtkosten von 3.425 € monatlich. Private Krankenversicherung und Beihilfe erstatten 1262 €. Verbleiben 2138 €. Bei 2500 € Einkommen würden nur 362 € zum Leben verbleiben. Deshalb sieht die Beihilfe-VO in § 57 Abs. 8 eine weitere Beihilfe (Bemessungssatz 100%) vor.
In Ba-Wü z.B. regelt das § 9 f der Landesbeihilfe-VO. So wie ich das sehe, sehen alle Beihilfe-VO diese zusätzliche Beihilfe vor, wobei sich nur die Berechnungen unterscheiden. Dies ist m.E. dem Alimentationsgrundsatz des Beamtenrechts geschuldet.

Profilbild Stiftung_Warentest am 10.09.2019 um 15:56 Uhr
Alleinstehend ohne Angehörige und Minirente

@Ralf_HO: Auch bei Alleinstehende mit einem geringen Einkommen suchen sich selbt einen Heimplatz, soweit sie dazu in der Lage sind. Benötigen Sie dafür Hilfe, bekommen Sie vom Sozialdienst des Krankenhauses oder dem Pflegestützpunkt vor Ort Unterstützung. Gibt es einen rechtlichen oder gesetzlichen Betreuer für die Angelegenheit des Wohnaufenthaltes, übernimmt dieser die Suche. Die Auswahl an Heimen / Pflegeplätzen ist für Vermögenslose kleiner, aber das Sozialamt schreibt nicht vor, in welches Heim man kommt. Man kann sich solange man noch gesund ist, nach einem Heim erkundigen, das einem gefällt und bei dem die Kosten im Rahmen dessen liegen, was das Sozialmit mitträgt.
Aber bevor das Sozialamt die Kosten für eine Heimunterbringung übernimmt, wird auch bei Alleinstehenden geprüft, ob eine Versorgung zu Hause ermöglicht werden kann, u.U. auch mithilfe der Finanzierung notwendiger Anpassungen der Wohnung. (maa)

LeniAddi am 10.09.2019 um 09:50 Uhr
Es war einmal

Es gab einmal eine Zeit, wo Familien in einem Haus gelebt haben und sich um einander gekümmert haben. In meiner Familie war es auch so gewesen, dass man sich um die älteren Familienmitglieder kümmert und diese nicht in ein Altenheim abschiebt. Ich finde es sehr schade, dass es in der heutigen Zeit dermaßen schwer ist, die Familie zusammen zu halten.

Ralf_HO am 09.09.2019 um 18:06 Uhr
Alleinstehend ohne Angehörige und Minirente ?

Hallo,
und wie sieht es aus, wenn eine Person so pflegebedürftig ist, dass sie ins Heim müsste,
aber keine Angehörigen (mehr) hat, alleinstehend ist und nur eine Minirente unterhalb der Grundsicherung erhält - wer kommt dann für die Kosten auf und in welcher Höhe und lässt sich dann überhaupt ein Heim finden, dass den Pflegebedürftigen aufnimmt?
Oder wird man dann zwangsweise in irgendein Heim "abgeschoben/eingewiesen", weil dieses irgendwie gesetzlich zur Aufnahme verpflichtet ist - wie läuft das in so einem Fall ab?

Heimverzeichnis am 28.08.2019 um 10:39 Uhr
Lebensqualität im Pflegeheim

Die Auszeichnung „Grüner Haken“ ist das bundesweit einzige Qualitätszeichen, das für hohe Lebensqualität und ausgewiesene Verbraucherfreundlichkeit im Alter vergeben wird. Senioreneinrichtungen und Pflegeheime können sich hierfür freiwillig durch die Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderung, Heimverzeichnis gGmbH, www.heimverzeichnis.de begutachten lassen.
Zur Erhebung der Daten zur Lebensqualität werden geschulte ehrenamtliche Gutachterinnen und Gutachter eingesetzt. Diese bewerten anhand von wissenschaftlich erarbeiteten Qualitätskriterien, ob eine Einrichtung ein besonderes Augenmerk auf Verbraucherfreundlichkeit und eine kontinuierliche Verbesserung der Lebensqualität ihrer Bewohnerinnen und Bewohner legt. Geprüft werden dabei Kriterien aus den Dimensionen Selbstbestimmung, Teilhabe und Menschenwürde.