Umzug Meldung

Für Malerarbeiten in der früheren Wohnung gibt es jetzt höhere Umzugspauschalen.

Ziehen Arbeitnehmer in der zweiten Jahreshälfte 2009 aus beruflichen Gründen um, können viele in der nächsten Steuererklärung etwas mehr Werbungskosten abrechnen, als das Finanzamt für frühere Umzüge anerkennt. Seit 1. Juli gelten höhere Umzugspauschalen und Höchstbeträge für Nachhilfeunterricht.

Umzugspauschalen: Arbeitnehmer können Trinkgeld für das Umzugspersonal, Kosten für Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung und ähnliche Posten pauschal abrechnen, wenn sie diese nicht nachweisen wollen. Für Umzüge seit dem 1. Juli erkennt das Finanzamt pauschal an:

  • 1 256 Euro bei Eheleuten (früher 1 204 Euro),
  • 628 Euro bei Alleinstehenden (früher 602 Euro) und
  • 277 Euro für Kinder, nahe Verwandte und Lebensgefährten, die mitziehen (früher 265 Euro).

Nachhilfeunterricht: Führt ein Umzug dazu, dass Kinder zusätzlich Unterricht brauchen, erkennt das Finanzamt jetzt für jedes Kind Unterrichtskosten bis zu 1 584 (früher 1 514) Euro an.

Den Betrag schöpfen Eltern aber erst aus, wenn sie Ausgaben von 1848 Euro geltend machen. Denn nur die ersten 7 92 (früher 757) Euro zählen voll, von höheren Ausgaben 75 Prozent. Bei Umzügen vor dem 1. Juli wirken sich höchstens rund 1 766 Euro pro Kind aus.

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