Arbeitnehmer können Ausgaben für einen Umzug als Werbungskosten absetzen, wenn sie anschließend mindestens eine Stunde schneller am Arbeitsplatz sind. Bei Ehepartnern reicht es, wenn einer so viel Zeit spart, entschied der Bundesfinanzhof.

Eine Lehrerin kann deshalb über 2 000 Euro absetzen. Sie war nach dem Umzug mehr als eine Stunde schneller in der Schule. Ihr Mann fuhr dagegen 29 Kilometer länger zur Arbeit. Das Finanzamt darf die Verlängerung aber nicht berücksichtigen (Az. IX R 79/01).

Dieser Artikel ist hilfreich. 61 Nutzer finden das hilfreich.