Umweltzeichen Meldung

30 Jahre alt und immer noch aktuell: Das Umweltzeichen ziert heutzutage rund 10 000 Produkte – als Orientierungshilfe für umweltbewusstes Einkaufen.

Lacke und Lasuren: Chemische Lösemittel in Heimwerkerprodukten belasten Umwelt und Heimwerker. Das Umweltzeichen hat dazu beigetragen, dass mittlerweile die meisten Dosen mit lösemittelarmen Lacken auf Wasserbasis gefüllt sind. Auch die anderen Inhaltsstoffe müssen strenge Kriterien erfüllen.

Mehrwegflaschen: Gut, wenn leere Flaschen zurückgegeben und recycelt werden (Einweg). Besser ist es jedoch, wenn sich Bier-, Mineralwasser- oder Saftflaschen immer wieder aufs Neue säubern und wiederbefüllen lassen. Umweltschonende Pfandlösungen für Mehrwegflaschen und -gläser dürfen den Blauen Engel tragen.

Recyclingpapier: Papierverbrauch belastet die Umwelt. Denn die Produktion verbraucht viel Energie, Holz und andere Rohstoffe. Egal ob Tapete, Schulheft, Schreibblock oder Klopapier: Je mehr frische Zellstofffasern sich durch Altpapier ersetzen lassen, desto besser.

Kettensägen: Immer häufiger werden Kettensägen auch privat benutzt. Damit der Nachbar davon nicht ständig belästigt wird, gibt der Blaue Engel Auskunft über vergleichsweise leise Geräte.

Heiztechnik: Kaum eine Technik im Haus beeinflusst die Umwelt so stark wie das Heizsystem. Die Jury Umweltzeichen hat deshalb viele Vergaberichtlinien für besonders energieeffiziente Geräte erarbeitet: vom Gasbrennwertkessel über Solaranlagen und Holzpelletöfen bis zur Wärmepumpe. In unseren Tests erzielten die Blaue-Engel-Produkte ebenfalls gute Umwelturteile.

Informationen: Unter www.blauer-engel.de (Rubrik: Produkte und Zeichenanwender) gibt es einen Überblick über alle Umweltzeichen inklusive der Auflistung der Firmen, die ihre Produkte damit schmücken.

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