Umwelttipps Meldung

Nach der Ernte weicht im Garten die Vielfalt der Gemüsebeete einer kahlen, braunen Wüste. In diesem Zustand ist der Boden schutzlos Wind und Regen ausgesetzt. Jetzt ist die richtige Zeit für eine Gründüngung:

- Säen Sie Pflanzen, die das Beet innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder begrünen. Die Wurzeln lockern die Erde, bewahren Nährstoffe und schützen das Bodenleben.

- Wicken, Klee und Lupinen zählen zu den Leguminosen. Sie können Stickstoff aus der Luft binden und düngen so auf natürliche Weise.

- Lupinen, Ölrettich und Raps wurzeln sehr tief. Sie lockern den Unterboden auf und erschließen neue Nährstoffe.

- Einjährige Pflanzen wie Lupine, Senf und Ölrettich erfrieren beim ersten Frost und bleiben als schützende Bodendecke bis zum Frühjahr liegen.

- Frostharte Pflanzen wie Winterzottelwicke, Inkarnatklee und Winterraps nutzen die Nährstoffe im Boden und bewahren sie vor dem Auswaschen.

- Die Pflanzen bleiben den Winter über auf dem Beet und werden im nächsten Frühjahr zerkleinert. Zwei Wochen vor der neuen Aussaat wird die Gründüngung flach in den Boden eingearbeitet. Wer es einfacher haben möchte, belässt nur die Wurzeln im Boden und kompostiert den Rest.

- Nach der Ernte ist ein guter Zeitpunkt für eine Bodenanalyse. Wir sagen Ihnen, wie viele Nährstoffe Ihr Boden enthält und wie Sie Ihn langfristig verbessern können.

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