Umweltschutz Meldung

Unwuchten an Autorädern werden durch Bleigewichte an den Felgen ausbalanciert. Die geklammerten oder geklebten Klötzchen können jedoch abfallen und so landen jährlich mehrere Tonnen des giftigen Schwermetalls in der Umwelt. Seit 1. Juli dürfen Neuwagen nach einer neuen EU-Richtlinie nicht mehr mit Bleigewichten versehen sein. Als Ersatz dient Kupfer oder Zink.

Der Autoclub ACE weist darauf hin, dass sich für Autos, die vor dem Stichtag zugelassen wurden, zunächst nichts ändert – hier gilt eine Übergangsfrist bis Juli 2005. Bis dahin wird weiter an Ersatzlösungen gearbeitet. Denn durch das niedrigere spezifische Gewicht von Kupfer und Zink sind die Auswuchtklötzchen bei gleichem Gewicht deutlich größer. Nach Reifenwechseln werden pro Rad schon mal 60 Gramm benötigt, um die Balance herzustellen. In der Erstausrüstung sind aufgrund strenger Qualitätsanforderungen dagegen nur etwa 25 Gramm pro Rad erforderlich.

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