Ein Trauer- oder Hochzeits­redner ist ein „ausübender Künstler“, wenn seine Reden eigenschöpferische Leistungen darstellen. Deshalb gilt für ihn die Umsatz­steuerermäßigung unabhängig davon, ob von Zuhörern ein Eintritts­geld verlangt wird. Das entschied der Bundes­finanzhof (Az. V R 61/14). Schablonen­artige Reden seien nicht begüns­tigt.

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