Fahr­radfahrer dürfen ihre Räder über­all abstellen, solange sie niemanden dadurch belästigen oder schädigen. Auch ein ausreichender Abstand zu geparkten Autos ist zu empfehlen. Beschädigt ein umge­kipptes Rad einen parkenden Wagen, ist nicht immer klar, wer zahlen muss. Das Amts­gericht München entschied, der Fahr­zeughalter müsse nach­weisen, dass der Radler und nicht ein Dritter für den Schaden verantwort­lich ist (Az. 261 C 8956/13). Das Amts­gericht Düssel­dorf urteilte in einem ähnlichen Fall ganz anders: Der Fahr­radbesitzer müsse zahlen – obwohl die genaue Ursache für das Umkippen des Rades unklar war (Az. 45 C 8793/11).

Tipp: Als Radfahrer können Sie andere leicht schädigen. Eine private Haft­pflicht­versicherung ist für Sie sehr wichtig.

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