Umfrage zum Fahrradkauf Meldung

Bald kommt der Frühling und mit ihm die neue Fahrradsaison. Zeit also, das Velo auf Vordermann zu bringen - oder ein neues zu kaufen. test.de gibt Tipps und bittet um Ihre Mithilfe bei einer Umfrage.

Einladung zur Umfrage

Jedes Jahr verkaufen Händler Millionen von Fahrrädern. Doch was passiert mit den Velos hinterher? Auf welchen Strecken und wie häufig kommen sie zum Einsatz? Wie lange halten sie? Brechen bestimmte Teile besonders schnell? Welche Fahrradtypen und Marken sind beliebt? Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen beim Fahrradkauf in der Online-Umfrage mit. Die Umfrage läuft bis 25. April.

Zu den Ergebnissen

So finden Sie das passende Fahrrad

Die wichtigste Frage vor dem Kauf lautet: Was für ein Fahrrad suchen Sie? Hier die wichtigsten Fahrradtypen im Überblick:

  • Cityrad. Ein Cityrad ist das Richtige, wenns bequem und komfortabel durch die Stadt gehen soll. Das Auf- und Absteigen ist einfach, die Räder sind leicht zu schalten und die aufrechte Sitzposition entspannt. Außerdem sind Cityräder vergleichsweise preiswert. Eine herkömmliche Nabenschaltung reicht in der Regel aus.
  • Rennrad. Ursprünglich für sportliche Wettkämpfe gebaut müssen sie schnell und wendig sein. Dafür fehlen Teile wie Schutz­blech, Beleuchtung, Klingel oder Reflektoren. Die sind im Straßen­verkehr zwar vorgeschrieben, lassen sich aber leicht nachrüsten.
  • Mountainbike. Dicke Reifen, grobe Stollen: Das Mountainbike ist der Jeep unter den Rädern. Für Fahrten im Gelände gebaut ist dieses Rad sehr vielseitig. Steile Anstiege erfordern eine Gangschaltung mit hohem Übersetzungsbereich. Auch hier fehlt standardmäßig die Beleuchtung.
  • Trekkingrad. Der Rahmen ist graziler, die Reifen schmaler und mit 28 Zoll größer als beim Mountainbike. Damit sind Trekkingbikes eine gemäßigte Alternative zum Mountainbike. Auch auf Reisen machen sich die Räder gut, weil sie zum einen nicht anfällig und zum anderen bequem sind. Auf Sand oder im holprigen Gelände gelangen sie jedoch schnell an ihre Grenzen.

So bleibt Ihr Fahrrad lange fit

Fahrräder wollen gepflegt werden. Vernachlässigte Räder geben oft schneller den Geist auf. Machen Sie Ihr Fahrrad also fit für die neue Saison:

  • Bremsen. Prüfen Sie, ob die Bremsen schnell und wirksam reagieren. Die Gummis dürfen nicht abgenutzt sein. Wenn erforderlich müssen Sie Felgen und Belege erneuern. Der Seilzug darf nicht durchhängen. Er sollte sich so leicht wie möglich in der Hülle hin- und her bewegen lassen. Dafür sorgt notfalls ein Tröpfchen Öl.
  • Beleuchtung. Kontrollieren Sie, ob die Beleuchtung funktioniert. Zwei Dinge sind wichtig: Die Glühlampen sollten Sie von Zeit zu Zeit wechseln. Und: Suchen Sie das Kabel nach Brüchen ab. Anfällige Stellen sind Übergänge vom Innern des Rahmenrohrs nach außen.
  • Reifen. Pumpen Sie die Reifen auf. Eine Untersuchung der Deutschen Sporthochschule Köln belegt, dass gut 40 Prozent der Radler mit zu wenig Luft unterwegs sind. Das erhöht die Reibung mit dem Straßenbelag: Das Fahren wird schwerer als nötig. Außerdem: Der Reifen wird wesentlich pannenanfälliger. Der richtige Reifendruck ist oft direkt auf der Reifenseite angegeben. Ansonsten gilt: Bei etwa 75 Kilo Körpergewicht rollen 30 Millimeter breite City- und Tourenreifen am besten mit etwa 5 Bar. Bei 40 Millimetern reichen 4 Bar.
  • Kette. Fetten Sie die Kette regelmäßig. Das erleichtert das Treten und schont das Zahnrad. Doch auch eine gut geschmierte Kette hängt irgendwann durch. Etwa alle 5 000 bis 6 000 Kilometer ist eine neue fällig.

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