Umfrage Regionale Lebens­mittel Meldung

Ob Kartoffeln vom Bauern um die Ecke, Wein von der Mosel oder Käse aus dem Allgäu – regionale Lebens­mittel liegen im Trend. Doch wofür steht „regional“ bei Lebens­mitteln eigentlich? Da einheitliche Stan­dards fehlen, ist das unklar. test.de möchte wissen, was Sie von regionalen Lebens­mitteln erwarten: Von wo sollen sie kommen, wie verarbeitet werden?

Die heimische Wirt­schaft stärken

Früher gab es Lebens­mittel aus der Heimat vorwiegend auf Wochenmärkten und in Bioläden, heute führt fast jeder Supermarkt eine Regiona­lecke. „Frisch aus der Region“ – so oder ähnlich verheißt es die Werbung auf den Lebens­mitteln. Vor allem Obst, Gemüse und Milch­produkte sind gefragt. Regionale Produkte stehen für Werte: Dazu zählen Frische, kurze Trans­portwege, eine vertrauens­würdige Produktion und die Stärkung der heimischen Wirt­schaft. Verbraucher sind dafür bereit, mehr Geld auszugeben.

Jeder arbeitet nach eigenen Richt­linien

Doch es gibt ein Problem: Für regionale Lebens­mittel ist größ­tenteils ungeklärt, wie sie beschaffen sein müssen. Entsprechend unterscheiden sich die Angebote, die mit Dutzenden von Logos um die Gunst der Käufer konkurrieren. Besonders viel regionales Engagement versprechen Regional­initiativen – das sind lokale Zusam­menschlüsse von Bauern, Betrieben und Solidar­gemeinschaften. Immer mehr von ihnen vermarkten Lebens­mittel an den Handel. Doch jede Initiative arbeitet nach eigenen Richt­linien. Und Supermärkte und Discounter fassen ihre Regional­stan­dards zum Teil deutlich weiter – Erzeugung und Verarbeitung der Rohstoffe können weit über die Grenzen des jeweiligen Bundes­landes hinaus­gehen. Das Bundes­ministerium für Verbraucher­schutz plant nun einheitlichere Stan­dards für alle und möchte ab 2013 ein freiwil­liges Logo für regionale Produkte einführen: das Regional­fenster. Welche Kriterien diesem Logo zugrunde liegen, soll ein Verein bis Ende 2012 erarbeiten.

Umfrage Regionale Lebens­mittel

Auch die Stiftung Warentest widmet sich dem Thema Regionale Lebens­mittel regel­mäßig, siehe etwa Regionale Lebensmittel: Herkunft oft unklar (test 04/2011) und Regional geschützte Lebensmittel: Die Auserwählten (test 07/2010). Und will dies weiter tun. Dafür sind die Experten der Stiftung auf Ihre Hilfe angewiesen. Teilen Sie uns mit, wann und warum Sie zu regionaler Ware greifen und was für Sie „regional“ bedeutet. Für die Teil­nahme an der Umfrage benötigen Sie nur 5 bis 10 Minuten. Die Umfrage ist anonym. Die Stiftung Warentest garan­tiert Ihnen, die Daten nur für die Bericht­erstattung zum Thema zu verwenden und nicht an Dritte weiterzugeben. Für Ihre Teil­nahme schon jetzt herz­lichen Dank!

Die Umfrage ist beendet.

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