Umfrage Brillenkauf Meldung

Geht es nach der Fernsehwerbung, sind Kunden nach einem Brillenkauf immer topzufrieden mit der Beratungs­leistung des Optikers. Doch wie sieht die Realität aus? Das möchte die Stiftung Warentest heraus­finden – und ist dabei auf Ihre Erfahrung angewiesen.

Brillenkauf – ein kompliziertes Geschäft

Ungefähr jeder zweite Mensch in Deutsch­land sieht schlecht. Knapp zwei Drittel der Betroffenen tragen zum Ausgleich eine Brille. Beim Kauf gibt es viel zu beachten, natürlich vor allem die Sehschwäche. Um diese so genau wie möglich zu bestimmen, kombiniert der Optiker in der Regel zwei Methoden: erstens eine Messung mit einem elektronischen Gerät, einem sogenannten Auto­refrakto­meter, und zweitens mit einer Mess­brille, beziehungs­weise einem Phoropter. Bei der zweiten Methode bekommen die Kunden Probegläser unterschiedlicher Stärke vor die Augen gesetzt und legen damit Sehproben ab.

Fragen über Fragen

Außerdem stellt der Optiker – oder sollte das zumindest – eine Fülle von Fragen: unter anderem zu den Sehproblemen, dem allgemeinen Gesund­heits­zustand und den Ansprüchen an die neue Brille. All das spielt bei der Auswahl von Fassung und Gläsern eine wichtige Rolle.

Die Qual der Wahl

Die Auswahl ist groß, etliche Entscheidungen sind während eines Brillenkaufs zu treffen. Zuerst die Gläser: Die aus Kunststoff sind zwar dicker und zerkratzen leichter als solche aus Glas, aber dafür wiegen sie weniger und gehen nicht so leicht zu Bruch. Außerdem lassen sich Brillengläser zusätzlich tönen oder mit Extraschichten über­ziehen – zum Härten (nur bei Kunst­stoff­gläsern), Entspiegeln oder als Schutz gegen Schmutz. Noch komplexer wird es bei Menschen, die eine Nah- und eine Fernsicht­korrektur brauchen, zum Beispiel durch eine Gleitsicht­brille. Zu guter Letzt warten dann noch die Auslagen voller Brillenfassungen auf den Kunden.

Brillen müssen richtig sitzen

Die Fassung der Wahl muss der Optiker dann individuell anpassen. Dazu vermisst er das Gesicht, unter anderem den Augen­abstand. Denn das optische Zentrum von jedem Brillenglas muss exakt vor der Pupillen­mitte des Auges liegen. Nur dann verschafft die Brille später den optimalen Durch­blick. Außerdem soll sie weder rutschen noch auf der Nase oder an den Ohren drücken. Und natürlich ordentlich gefertigt sein. Fingerspitzengefühl, Beratungs­einsatz, guter Service – Optiker müssen also viel beachten.

Ihre Erfahrungen zählen

Wie sieht das in der Praxis aus? Saß das ausgesuchte Modell auch beim Abholen noch richtig auf der Nase? Waren Fassung und Gläser makellos? Und falls Sie Anlass zur Beschwerde hatten, wie reagierte der Optiker darauf? Um das heraus­zufinden, sind die Experten der Stiftung Warentest auf Ihre Mithilfe angewiesen.

Wenige Minuten Zeit

Ihr Aufwand ist nicht groß: Die Teil­nahme an der Umfrage dauert nur wenige Minuten. Natürlich werden alle Daten anonym erhoben, nicht an Dritte weiterge­geben und nur für den Zweck der Auswertung verwendet. Über die Ergeb­nisse wird die Stiftung Warentest auf test.de berichten und natürlich auch in der Zeit­schrift test.

Für Ihre Mithilfe ganz herz­lichen Dank!

Die Umfrage ist beendet. Die Ergeb­nisse können Sie im Artikel Guter Service am wichtigsten nach­lesen.

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