Überweisungen müssen jetzt zügig gehen. Seit Jahresbeginn sind die Laufzeiten gesetzlich festgelegt: Innerhalb Deutschlands muss das Geld nach drei Bankgeschäftstagen auf dem Empfängerkonto sein. Innerhalb desselben Instituts, beispielsweise von der Zweigstellezur Hauptstelle, bleiben zwei Bankgeschäftstage Zeit. Bei Überweisungen zu einem Konto in derselben Hauptoder Zweigstelle ist es sogar nur ein Tag.

Die Fristen beginnen mit Ablauf des Tages, an dem der Überweisungsauftrag erteilt wurde. Überzieht die Bank oder Sparkasse die Termine, kann der Kunde als Schadensersatz eine Verzinsung des Überweisungsbetrags mit 5 Prozent über dem Basiszinssatz (aufs Jahr hochgerechnet) beanspruchen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 348 Nutzer finden das hilfreich.