Das Landesarbeitsgericht Hessen hat einer Angestellten 7 000 Euro Entschädigung zugesprochen, weil sie längere Zeit im Blickfeld einer Videokamera arbeiten musste. Die Kamera diente laut Arbeitgeber der Überwachung des Büroeingangs, erfasste aber auch die Mitarbeiterin. Trotz Beschwerde veränderte der Betrieb den Kamerawinkel nicht, so dass sich die Mitarbeiterin ständig beobachtet fühlte. Dafür muss der Betrieb nun zahlen (Az. 7 Sa 1586/09).

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