Wenn eine Bank einen Immobilienkredit vermittelt, muss sie den Käufer über die Nachteile der Immobilie aufklären, soweit sie ihr bekannt sind. Deshalb muss ein Geldinstitut seiner Kundin Schadenersatz zahlen, die eine Wohnung mit einer so genannten Innenprovision (für Bank und Immobilienfirma) von 21,5 Prozent gekauft hatte, ohne dass diese hohen Kosten im Kaufvertrag standen. Hinzu kamen 5 Prozent für die Kreditvermittlung sowie weitere 3 Prozent ­ insgesamt war damit mehr als ein Viertel des Wohnungspreises nicht wirklich werthaltig (LG Frankfurt, Az. 2-22 O 118/99).

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