Der Energieversorger haftet nicht für Über­spannungs­schäden im Haushalt eines Ehepaars. Die Schäden waren durch Störungen in der Strom­versorgung entstanden. Die Familie verlangte Schaden­ersatz, weil das im Erdreich verlegte Kabel vor etwa 20 Jahren unbe­merkt beschädigt worden war. Das Paar meinte, der Versorger habe das Netz zu wenig kontrolliert und gewartet. Doch das Ober­landes­gericht Hamm gab dem Versorger recht (Az. 11 U 145/12).

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