Über­setzungs-Apps im Test

Tipps für Reisen außer­halb der EU

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In Zeiten der Corona-Pandemie sind Reisen kaum möglich. Das wird sich zum Glück auch wieder ändern. Dann sollten Reisende Folgendes beachten:

Über­setzungs-Apps im Test Testergebnisse für 15 Über­set­zungs-Apps 05/2020

Inhalt

An Roaming denken

Außer­halb der EU können durch mobilen Daten­verkehr horrende Kosten entstehen. Deaktivieren Sie Roaming während der Reise und nutzen Sie ausschließ­lich WLan-Netze – oder kaufen Sie sich vor Ort eine Sim-Karte von einem Mobil­funkanbieter Ihres Reise­landes.

Auf Zensur vorbereitet sein

China, Iran und weitere Länder blockieren einige oder gar alle Google-Dienste. Sie können dort also den Google-Über­setzer oft nicht online nutzen (ebenso wenig wie Google Maps, Gmail oder den Play Store). Laden Sie vorab die Wort­schätze für alle gewünschten Sprachen herunter (sowie alle benötigten Apps und Land­karten). Manchmal hilft es, ein virtuelles privates Netz­werk zu verwenden, um die Blockaden zu umgehen (Test Privatsphäre im Netz).

Sonderfall asiatische Sprachen

In China, Japan, Korea oder Thai­land ist es für Ausländer schwierig, landes­typische Schriftzeichen in Über­setzungs-Apps einzugeben. Wichtig sind deshalb Funk­tionen wie hand­schriftliche Eingabe, Text­erkennung per Kamera und Aussprache­hilfe. Hilf­reicher als die universellen Über­setzungs-Apps aus dem Test könnten sprach­spezi­fische Apps sein – für Chinesisch zum Beispiel Pleco und Hanping.

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acky am 28.11.2020 um 17:51 Uhr
Yandex Translate nicht vergessen!

Nach meiner Erfahrung ist die Qualität der Übersetzungen im Allgemeinen mit Google Translate vergleichbar, bei Deutsch - Russisch noch etwas besser. Bei dieser Sprachkombination ist Yandex ohnehin unschlagbar, denn wenn man einzelne Wörter eingibt spuckt die App auch noch zahlreiche Textbeispiele aus - und ist damit besser als jedes Wörterbuch!
Dass die Apps tragen wenig zur Völker­verständigung beitragen kann ich übrigens gar nicht bestätigen. Gerade hierfür nutze ich sie regelmäßig. Allerdings braucht es etwas Übung bis man weiß, wie man App-verständlich formuliert.
Übrigens: Die Überlegenheit von DeepL, auch bezüglich Korrektur- und Gestaltungsmöglichkeiten kann ich ebenfalls bestätigen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 15.06.2020 um 09:40 Uhr
Grammatikhilfe Englisch "grammarly"

@m.pietrowski: Die App haben wir nicht untersucht und können leider keine Einschätzung geben. (DB)

m.pietrowski am 14.06.2020 um 13:02 Uhr
Grammatikhilfe Englisch "grammarly"

Hallo liebe TesterInnen,
ich interessiere mich für die kostenlose grammarly App. Können Sie mir bitte mitteilen, ob es hier evtl. "Fallgruben" gibt? Werbung wird es sicher geben, aber das würde ich in Kauf nehmen, wenn es ansonsten keine bösen Überraschungen für meinen PC oder ähnliches gibt. Wie sehen Sie das?
Vielen Dank für Ihre Mühe und
freundliche Grüße
Marlis Pietrowski

Profilbild Stiftung_Warentest am 28.05.2020 um 09:46 Uhr
Linguee, Dict und Co.

Wir haben Übersetzungs-Apps und nicht Wörterbuch-Apps getestet. Dabei ging es um ein Urlaubszenario, bei dem ganze Sätze übersetzt werden sollten. Das ist das Kriterium, weshalb Apps, die wie ein Wörterbuch aufgebaut sind, nicht einbezogen wurden. Sie wären nicht vergleichbar gewesen mit den Apps, die als „Übersetzer“ entwickelt wurden. (DB)

Profilbild Stiftung_Warentest am 26.05.2020 um 11:59 Uhr
Produktauswahl

Wir können leider nicht alles testen, die Prüfung eines einzigen Tools kann mehrere Tausend Euro kosten. Wir müssen deshalb den Markt mit relativ wenigen Produkten möglichst gut abbilden. Bei der Produktauswahl sind Downloadzahlen und Marktbedeutung ein wichtiges Auswahlkriterium. Produkte mit vergleichsweise geringer Marktgängigkeit fallen meist durchs Raster. Wenn ein Produkt nicht im Testfeld berücksichtigt wird, ist dies jedoch nicht mit einer Negativwertung verbunden. Uns sind schlicht und einfach Grenzen gesetzt. (DB)