Überschwemmungen Meldung

Wenn im Herbst die nächste Hochwassersaison beginnt, wäre eine Versicherung gegen die finanziellen Risiken dringend erforderlich. Doch gerade in gefährdeten Gebieten an Rhein, Donau und Oder winken die meisten Gebäudeversicherer gleich ab. Andere versichern nur, wenn es in den letzten fünf oder zehn Jahren keine Vorschäden gab.

Tipp: Wer noch einen alten „DDR-Vertrag“ hat (jetzt: Deutsche Versicherungs AG), sollte ihn behalten, denn da ist das Hochwasserrisiko mitversichert, teils jedoch nur zum Zeitwert.

Ansonsten gibt es den „Elementarschutz“ zusätzlich zur Gebäudepolice. Das kostet meist rund 70 Euro jährlich, wobei teure Gesellschaften auch das Dreifache nehmen. Im Schadensfall sind meist 10 Prozent Selbstbeteiligung fällig, maximal 5 000 Euro.

Tipp: Es gibt auch Verträge, bei denen der Selbstbehalt niedriger ist. Dann bemisst er sich am Wert des Hauses, meist 1 Prozent der Versicherungssumme 1914.

Bei Überschwemmungen steht aber meist auch der Hausrat unter Wasser. Solche Schäden müssen über eine Hausratpolice extra versichert werden.

Dieser Artikel ist hilfreich. 68 Nutzer finden das hilfreich.