Hausbesitzer können Kosten für den Einbau einer Wasserpumpe nicht als außergewöhnliche Belastung absetzen. Das hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden und damit einem Ehepaar den erhofften Steuervorteil verweigert (Az. 3 K 2646/05, nicht rechtskräftig). Die Hausbesitzer waren erst nach dem Bau des Hauses auf eine Quelle nahe ihres Grundstücks aufmerksam geworden. Um Überschwemmungen des Kellers zu vermeiden, ließen sie die Pumpe einbauen.

Die finanzielle Belastung, die ihnen so entstanden war, bewerteten die Richter nicht als außergewöhnlich: Viele Bauherren müssten vergleichbare Vorkehrungen treffen.

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