Über­schuldung

Privat­insolvenz – schuldenfrei in drei Jahren

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Über­schuldung - Mahn­bescheid, Voll­stre­ckungs­bescheid, Gerichts­voll­zieher
Leerer Geldbeutel. Sind die Schulden zu groß, bietet die Insolvenz einen Ausweg. © Getty Images / Image Source

Beratungs­stellen und Anwälte helfen Über­schuldeten, einen Schulden­bereinigungs­plan aufzustellen. Ist ein Gläubiger nicht einverstanden, bleibt das Insolvenz­verfahren.

Das Wichtigste in Kürze

Recht­zeitig Hilfe in Anspruch nehmen

Beraten lassen.
Können Menschen Rechnungen nicht mehr bezahlen oder fühlen sich durch Schulden unter Druck, sollte eine Schuldnerberatungs­stelle aufgesucht werden. Das Statistische Bundes­amt bietet eine Übersicht der Beratungsstellen.
Einigung versuchen.
Es gibt die Möglich­keit, sich mit den Gläubigern außerge­richt­lich auf einen Schulden­bereinigungs­plan zu einigen.
Rest­schuldbefreiung.
Gelingt das nicht, folgt ein Insolvenz­verfahren. Durch eine Gesetzes­änderung ist die Befreiung von den restlichen Schulden nun regulär nach drei statt sechs Jahren möglich.
Selbst­ständige.
Im Insolvenz­verfahren ist es oft möglich, selbst­ständig tätig zu sein. Das sogar einen finanziellen Vorteil bringen.

Entschuldungs­verfahren verkürzt auf drei Jahre

Sorge um die finanzielle Zukunft treibt derzeit viele Selbst­ständige um, deren Geschäfts­modelle durch die Corona-Einschränkungen nicht wie gewohnt funk­tionieren. Auch Privatleute fragen sich, was passiert, wenn sich Schulden häufen und sie Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Droht ihnen die Insolvenz? Selbst wenn das der Weg aus den Schulden ist, so ist er jetzt leichter.

Zuletzt weniger Insolvenz­anträge

Eine Zunahme von Insolvenzen hätte man 2020 erwarten können. Tatsäch­lich gab es von Januar bis September 2020 sogar 25 Prozent weniger Insolvenzen von Einzel­personen als im Vorjahres­zeitraum. Grund für den Rück­gang dürfte das kurz vor Weih­nachten 2020 verabschiedete Gesetz sein, das eine EU-Richt­linie aus dem Jahr 2019 in nationales Recht umsetzt und Betroffene entlastet.

Rest­schuldbefreiung jetzt nach drei Jahren

Einzel­personen können jetzt inner­halb von drei Jahren ihre Schulden loswerden. Zuvor hat das sogenannte Verfahren zur Rest­schuldbefreiung in der Regel sechs Jahre gedauert. Da nur Anträge ab Oktober 2020 von der neuen Drei-Jahres-Frist profitieren, haben einige Schuldner abge­wartet. Auch die Insolvenzen bei Unternehmen waren 2020 rück­läufig, was mit der von März bis Dezember 2020 ausgesetzten Antrags­pflicht zu erklären ist. Diese Ausnahme­regelung gilt im Januar 2021 unter bestimmten Umständen weiterhin, wie das Bundesjustizministerium auf seiner Webseite erklärt.

Die Über­schuldung verhindern

Eine Person gilt als über­schuldet, wenn ihre Verbindlich­keiten wie Miete und Kreditraten höher sind als ihr Vermögen. Zahlungs­unfähig oder insolvent ist jemand erst, der bereits fällige Forderungen nicht mehr bezahlen kann. Dann kann die Person einen Insolvenz­antrag stellen. Anders als Geschäfts­führer von GmbHs ist sie aber nicht dazu verpflichtet.

Früh Hilfe suchen. Was tun, wenn das Geld tatsäch­lich knapp wird? Viele Menschen mit finanziellen Schwierig­keiten zögern lange, sich externe Hilfe zu holen. Genau das sollte aber passieren, wenn die Schulden in absehbarer Zeit nicht aus eigener Kraft zurück­gezahlt werden können. So kann eine Insolvenz vielleicht abge­wendet werden.

Beratungs­stellen für Privatleute. Angestellte, Rentner, Arbeits­lose und viele ehemals Selbst­ständige können sich kostenlos beraten lassen. Solche Angebote gibt es beispiels­weise von Städten, Verbraucherzentralen und Wohl­fahrts­organisationen wie der Caritas oder der Arbeiter­wohl­fahrt. Eine Über­sicht der Schuldnerberatungs­stellen bietet das Statistische Bundes­amt mit dem Schuldnerberatungsatlas. Die Regierungs­präsidien bieten in der Regel ebenfalls eine Liste mit Beratungs­stellen an.

Warte­zeit. Die Warte­zeit für eine kostenlose Schuldnerberatung kann mehrere Wochen bis Monate betragen. Wichtig ist, dass die Beratungs­stelle im jeweiligen Bundes­land anerkannt ist und eine Bescheinigung über einen gescheiterten außerge­richt­lichen Einigungs­versuch ausstellen darf. Diese Anlauf­stellen richten sich in erster Linie an Privatleute. Sind Solo­selbst­ständige in ihrer Existenz bedroht, weil etwa eine Konto­pfändung droht, helfen diese Stellen oft ebenfalls weiter.

Hilfe für Selbst­ständige. Für diese Gruppe gibt es weniger kostenfreie Angebote. Viele Industrie- und Handels­kammern bieten ihren Mitgliedern eine Insolvenz­sprech­stunde an. Die Beratung durch einen Fach­anwalt für Insolvenzrecht ist nicht kostenfrei, dafür bekommt man in der Regel schnell einen Termin und wird durch das gesamte Verfahren begleitet.

Prüfung der finanziellen Situation

Die Schuldnerberatung schaut sich gemein­sam mit dem Schuldner an, bei wem die Schulden wie hoch sind, wie die Person mit Geld umgeht und welche laufenden Verpflichtungen bestehen. Dafür sind oft mehrere Termine nötig. Laut Statistischem Bundes­amt sind die Haupt­auslöser für Über­schuldungen Arbeits­losig­keit, Unfälle, Erkrankungen und Sucht. Ein unwirt­schaftliches Konsumverhalten ist nur in rund 14 Prozent der Fälle der Grund.

Einigung mit den Gläubigern. Mit der Hilfe der Beratungs­stelle können Schuldner versuchen, sich mit den Gläubigern außerge­richt­lich zu einigen. Für das Verbraucherinsolvenz­verfahren, auch Privat­insolvenz genannt, ist ein solcher Versuch zwingend vorgeschrieben. Bei dem Regelins­olvenz­verfahren für Selbst­ständige und für ehemalige Selbst­ständige mit mehr als 19  Gläubigern oder mit Forderungen aus Arbeits­verhält­nissen ist das freiwil­lig.

Flexibler Null­plan. Da zu diesem Zeit­punkt oft nicht mehr viel Geld vorhanden ist, kann der Schuldner den Gläubigern nur sein pfänd­bares Einkommen anbieten, und es wird ein sogenannter flexibler Null­plan erstellt. Da alle Gläubiger der außerge­richt­lichen Einigung zustimmen müssen, sind die Erfolgs­aussichten gering.

Das Insolvenz­verfahren im Detail

Scheitert der Versuch, eine Einigung zu erzielen, stellt der Schuldner, oft noch mithilfe der Beratungs­stelle, einen Insolvenz­antrag beim zuständigen Gericht. Für Verbraucher ist in der Regel das Amts­gericht ihres Wohn­orts zuständig, für Selbst­ständige meist ein zentrales Insolvenzge­richt. Zwar fürchten sich viele Menschen vor einer möglichen Stigmatisierung, aber durch das Insolvenz­verfahren fällt auch der Druck weg, den Mahnungen und Briefe von Inkassofirmen ausüben können.

Zwei ähnliche Verfahren. Die beiden Verfahren – Verbraucher- und Regelins­olvenz – unterscheiden sich nicht wesentlich. Das Gericht benennt einen Insolvenz­verwalter, der ein Verzeichnis der Gläubiger erstellt. Die Insolvenz wird öffent­lich bekannt gemacht, zum Beispiel auf der Webseite Insolvenzbekanntmachungen.de.

Vermögen wird verwertet. Bislang nicht bekannte Gläubiger können ihre Forderungen beim Insolvenz­verwalter anmelden. Dieser hat die Aufgabe, das vorhandene Vermögen – die Insolvenzmasse – unter den Gläubigern aufzuteilen. Er kann Vermögens­werte wie Immobilien, Luxus­gegen­stände oder Autos auch verkaufen. Arbeits­mittel dürfen aber nicht gepfändet werden. Computer, Auto oder Werk­zeuge, die für die Arbeit nötig sind, bleiben also beim Schuldner oder werden gegebenenfalls durch güns­tigere Modelle getauscht. Möchte die Insolvenz­verwaltung Gegen­stände verwerten, kann der Betroffene sie mit seinem unpfänd­baren Einkommen aus der Insolvenzmasse zurück­kaufen. Wurde das Vermögen des Schuldners auf diese Weise verteilt, endet das Insolvenz­verfahren. Es dauert üblicher­weise ein bis zwei Jahre.

Selbst­ständig tätig sein im Insolvenz­verfahren

Viele Selbst­ständige nehmen lieber fach­fremde Jobs an, als sich mit dem Thema Insolvenz zu befassen. Das beob­achtet Markus Schütz, Fach­anwalt für Insolvenzrecht in Berlin. Besser sei es, die Situation kauf­männisch zu betrachten: Wie ist meine Erwerbs­prognose und welche Lösungen bietet das Insolvenz­verfahren an? Betroffene könnten außerdem auch während des Insolvenz­verfahrens selbst­ständig tätig sein. Dann komme es nicht darauf an, was sie damit verdienen.

Fiktives Gehalt. Bei Selbst­ständigen wird im Insolvenz­verfahren mit einem fiktiven Gehalt gerechnet, das sie als Angestellter mit ihrer Berufs­erfahrung normaler­weise verdienen würden. Danach richtet sich der Anteil, der gepfändet wird. Ist das tatsäch­liche Einkommen aus der selbst­ständigen Tätig­keit höher, darf er die Differenz behalten. Die Insolvenz­verwaltung ist nicht verpflichtet, die selbst­ständige Tätig­keit frei­zugeben. Nach Schütz‘ Erfahrung tut sie das aber in 90 bis 95 Prozent der Fälle.

Der Insolvenz­plan

Eine weitere Möglich­keit, seine Schulden loszuwerden, bietet der Weg über einen sogenannten Insolvenz­plan. Die Grund­idee: Man kann Gläubiger durch eine Einmalzahlung besserstellen, als es mit dem Insolvenz­verfahren der Fall wäre. Das gelingt in der Praxis meist nur, wenn man einen Geld­geber hat, beispiels­weise eine Verwandte oder ein Freund. Deshalb kommt der Insolvenz­plan bei der Privat­insolvenz eher selten zum Einsatz.

Nicht alle Gläubiger müssen zustimmen. Anders als beim außerge­richt­lichen Einigungs­verfahren müssen nicht alle Gläubiger zustimmen, sondern nur die Mehr­heit der bei der Gläubiger­versamm­lung anwesenden. Es reicht oft, wenn ein oder wenige wohl­gesonnene Gläubiger kommen und für den Insolvenz­plan stimmen. Auch Schulden aus Straftaten, die sonst nicht Teil des Insolvenz­verfahrens sind, können so beglichen werden.

Die Verfahrens­schritte im Über­blick

Über­schuldung - Mahn­bescheid, Voll­stre­ckungs­bescheid, Gerichts­voll­zieher
Seit Oktober 2020 dauert das Verfahren zur Rest­schuldbefreiung nur noch drei Jahre. Es beginnt zeitgleich mit dem Insolvenz­verfahren. © Stiftung Warentest / René Reichelt

Die Rest­schuldbefreiung

Stellt man einen Insolvenz­antrag beim Gericht, reicht man zeitgleich einen Antrag auf Rest­schuldbefreiung ein. Dieses Verfahren läuft zunächst „still“ neben dem Insolvenz­verfahren. Wenn dieses abge­schlossen ist, beginnt die sogenannte Wohl­verhaltens­phase.

Pfändung während der Wohl­verhaltens­phase

In dieser Zeit muss der Schuldner gewisse Vorgaben erfüllen, beispiels­weise arbeiten oder Arbeit suchen. Außerdem muss er einen Teil seines Einkommens an einen Treuhänder abgeben, der das Geld wiederum an die Gläubiger verteilt. Dabei ist der Pfändungs­frei­betrag von derzeit 1 252,64 Euro immer geschützt (Stand 8/21). Er darf also nicht gepfändet werden. Die Pfändungs­frei­grenze variiert je nach Höhe des Einkommens und der Anzahl unter­halts­pflichtiger Personen. Aufschluss über die Werte im Einzel­fall gibt unser Pfändungsrechner.

Experten begrüßen es, dass Menschen ihre Schulden künftig inner­halb von drei Jahren los sind. Am Ende ist der Schuldner kein Schuldner mehr, sondern schuldenfrei. Falls er sich nicht an die Vorgaben gehalten hat, kann das Gericht die Befreiung ablehnen. Im Ideal­fall kann die Person mit einer schwarzen Null auf dem Konto einen Neustart wagen.

Eintrag bei Schufa und Co

Doch selbst eine schuldenfreie Person kann Schwierig­keiten bei der Wohnungs­suche oder dem Abschluss eines Mobil­funk­vertrags haben. Aus den öffent­lichen Verzeich­nissen wird die Information über das abge­schlossene Verfahren zwar nach sechs Monaten gelöscht. Auskunfteien wie die Schufa, die ihren Kunden Daten zur Wahr­scheinlich­keit von Zahlungs­ausfällen bei Privatpersonen liefern, speichern die Information über die Insolvenz aber weitere drei Jahre lang.

Das hat der Bundes­tag mit dem neuen Gesetz nicht geändert. Womöglich ändern das jetzt aber die Gerichte. Das Ober­landes­gericht in Schleswig hat bereits entschieden: Die Schufa und andere Auskunfteien müssen die Daten über die Insolvenz ebenfalls sechs Monate nach Ende des Verfahrens löschen. Das Urteil ist aber nicht rechts­kräftig. Die Schufa hat Revision einge­legt. Jetzt muss der Bundes­gerichts­hof entscheiden.
Schleswig-Holsteinisches Ober­landes­gericht, Urteil vom 02.07.2021
Aktenzeichen: 17 U 15/21

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Profilbild Stiftung_Warentest am 10.03.2021 um 10:22 Uhr
Großes Minus auf meinem Konto

@vleunti: Der richtige Weg ist, sich als Erstes mit Ihrer Bank in Verbindung zu setzen. Klären Sie, ob Sie die Summe in Raten abzahlen können. Oder ob Umschulden möglich ist: Sie nehmen einen Ratenkredit auf, der einen deutlich günstigeren Zinssatz hat als Ihr Dispositionskredit, und zahlen damit die Schulden ab. Von privaten Kreditvermittlern raten wir ab. Am besten machen Sie auch einen Termin bei einer öffentlichen Schuldnerberatungsstelle (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz, Verbraucherzentralen, Kommune). Es wird nicht gleich etwas frei sein, aber der Berater oder die Beraterin können dann helfen, wenn Sie sich nicht mit der Bank einigen. Falls diese einen Vollstreckungstitel erwirbt und Ihr neues Konto pfänden will, sollten Sie das vorher in ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto) umwandeln. Ihre neue Bank muss das für Sie machen. Auf dem P-Konto ist ein monatlicher Grundbetrag von 1.178,59 Euro für eine Einzelperson vor dem Zugriff des Gläubigers geschützt.
Im Schuldnerberatungsatlas des Statistischen Bundesamtes: https://schuldnerberatungsatlas.destatis.de/ finden Sie eine Karte mit den Beratungsstellen in Deutschland. (TK)

vleunti am 08.03.2021 um 18:36 Uhr
Großes Minus auf meinem Konto

Ich darf bei der dispo (Sparkasse) bis 2800 ins minus gehen und ich habe jetzt -2800 auf meinem girokonto und noch -2300 auf meiner Visa Karte. Also insgesamt -5100. Ich habe mit der Sparkasse gesprochen und wurde informiert dass ich so schnell wie möglich das Minus (mindestens bis ich ins -2800 bin) ausgleichen soll, sonst wird das Girokonto gekündigt (und was weiter passieren wird, weiß ich nicht). Aber ich habe jetzt keine Möglichkeit mindestens 2300 zu zahlen. Was kann weiter passieren? Also ich habe jetzt einen Job gefunden und auch einen anderen Konto eröffnet (in einer anderen Stadt weil ich umgezogen bin). Und ich bin bereit die ganze Menge Geld monatlich zurück zu zahlen (z.B 300 Euro im Monat durch Überweisung). Kann die Bank das akzeptieren ? Oder kann mir die Bank ein Kredit geben und dann werde ich mein Dispo ausgleichen und weiter den Kredit zahlen.
Entschuldigen Sie bitte mein schlechtes Deutsch))

Adelhard am 30.12.2017 um 16:38 Uhr

Kommentar vom Administrator gelöscht. Grund: Spam

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.05.2017 um 13:42 Uhr
Consorsbank kündigt nach Antrag auf P-Konto

@michael.mueller182: Banken sind per Gesetz dazu verpflichtet ein bestehendes Girokonto in ein P-Konto umzuwandeln. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Verbraucherzentralen zum Beispiel unter: https://www.verbraucherzentrale.de/p-konto#mussjedebankeinpkontoeinrichten . Sie können sich auch für eine persönliche Beratung direkt an eine Verbraucherzentrale wenden. (PK)

michael.mueller182 am 04.05.2017 um 19:10 Uhr
Consorsbank kündigt nach Antrag auf P-Konto

An das test.de Team,
meine Frau und ich haben ihm Rahmen zur Vorbereitung auf eine Entschuldung neue Konten bei der Consorsbank eröffnet. Am 01.05.2017 haben wir online darum gebeten einen Antrag für ein P-Konto zugeschickt zu bekommen. Anstatt dass wir einen P-Konto Antrag im Briefkasten finden, flatterte für uns beide die Kündigung der Consorsbank ins Haus. Kann die Consorsbank dies so ohne weiteres tun und wie verhält man sich am besten?