Über­schuldung Special

Der Weg aus den Schulden ist möglich. Doch Betroffene müssen strampeln, um die Schuldenlast abzu­schütteln – das kostet Kraft und Geduld. test.de sagt, was Schuldner wissen müssen.

Drückende Schulden

Von hohen Schulden sind mehr Menschen betroffen, als viele denken. Arbeits­losig­keit und eine gescheiterte Selbst­ständig­keit, Scheidung und Trennung, Sucht und Krankheit sind oft Auslöser. In der Not dürfen Schuldner nicht untätig bleiben – auch wenn es schwerfällt.

Einen Fahr­plan erstellen

Schuldner brauchen einen Fahr­plan. test.de zeigt die wichtigsten Schritte.

Post vom Gericht

Erst kommt der „Mahn­bescheid“, dann der „Voll­stre­ckungs­bescheid“. Dabei gilt: Die Post vom Gericht unbe­dingt öffnen. Oft sind die Bescheide nicht gerecht­fertigt.

Wenn der Gerichts­voll­zieher klingelt

Bei einer Sach­pfändung nimmt der Gerichts­voll­zieher Wert­volles aus Haus und Wohnung, um die Gläubiger zu bedienen. Dabei sind ihm klare Grenzen gesetzt. test.de sagt, was der Gerichts­voll­zieher mitnehmen darf – und was nicht.

Eides­statt­liche Versicherung

Bleibt eine Pfändung ohne Erfolg, kann ein Gericht den Schuldner zu einer „Eides­statt­lichen Versicherung“ (früher „Offen­barungs­eid“) vorladen. Davor haben viele Angst. Dabei hat die Eides­statt­liche Versicherung auch Vorteile.

Ärger mit der Bank

Erst freundlich, dann knall­hart – so gehen viele Banken mit verschuldeten Kunden um. Die Bank kann den Dispo streichen, Konto­eingänge behalten und das Konto kündigen. Kunden sollten sich dagegen wehren.

Wenn die Inkassofirma droht

Das Geschäft von Inkassofirmen: Schulden eintreiben. Die Firmen setzen die Schuldner gewaltig unter Druck. Schuldner sollten sich nicht einschüchtern lassen. Sie haben mehr Rechte, als den Inkassofirmen lieb ist.

Vorsicht bei Kredit­vermitt­lern

Mit hohen Gebühren bitten Kredit­vermittler die verschuldeten Kunden zur Kasse. Einen Kredit gibt es meist trotzdem nicht. test.de rät: Finger weg!

Privat­insolvenz: In sechs­einhalb Jahren schuldenfrei

Wenn nichts mehr geht, bleibt die Privat­insolvenz. Dieses Verfahren ist mühsam und lang­wierig. Rund sechs­einhalb Jahren dauert es, bis Betroffene ihre Schulden los sind – wenn es gut geht. Die wichtigsten Schritte im Über­blick.

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