Immer öfter bekommen Fondsanleger Übernahmeangebote unbekannter Gesellschaften. Sie bieten den Fondsbesitzern an, ihre Anteile einzutauschen. Die Anleger sollten sich nicht davon täuschen lassen, dass die Angebote seriös wirken, weil sie durch ihre Depotbank übermittelt werden. Die Bank ist verpflichtet, jedes im Bundesanzeiger veröffentlichte Angebot weiterzuleiten – und sei es noch so obskur.

Meist sollen die Anleger renommierte Fonds in Anteile an einem unbekannten Unternehmen tauschen, das nicht einmal an einer Börse notiert ist. Zurzeit häufen sich Übernahmeangebote für offene Immobilienfonds. Zum Teil können die Fondsbesitzer sogar Bares bekommen, nur dass sie beim Verkauf über eine Börse meist viel bessere Preise erzielen würden.

Tipp: Zweifelhafte Tauschangebote in unbekannte Aktien können Sie getrost ignorieren. Barangebote müssen Sie mit dem aktuellen Fondskurs vergleichen.

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