Wer Geld in einem Schenkkreis verloren hat und es gerichtlich zurückfordert, kann nicht auf seine Rechtsschutzversicherung rechnen. So entschied das Amtsgericht Frankfurt/Main (Az. 29 C 50/07-86). Schenkkreise sind eine Form von Schneeballsystemen, in denen Mitspieler Geld verschenken in der Hoffnung, von anderen mehr Geld zurückzubekommen. Am Ende sollen alle Teilnehmer profitieren – eine Rechnung, die nicht aufgeht. 2 500 Euro wollte einer der Geprellten gerichtlich zurückfordern. Seine Rechtsschutzversicherung lehnte die Übernahme für eventuelle Kosten ab. Begründung: Schenkkreise haben „Spielcharakter“. Bei Wett- oder Spielverträgen besteht kein Rechtsschutz.

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