Starkes Überge­wicht taugt nicht ohne Weiteres als Kündigungs­grund, so das Arbeits­gericht Düssel­dorf (Az. 7 Ca 4616/15). Ein Gartenbau­betrieb hatte einen Mitarbeiter vor die Tür gesetzt. Seine Leistungs­fähig­keit sei durch die Körperfülle einge­schränkt. Der Mann bestritt das und verlangte eine Entschädigung, weil er wegen einer Behin­derung benach­teiligt worden sei. Seinen Job darf er behalten. Die Gärtnerei hätte erklären müssen, wie sein Gewicht bei der Arbeit störe. Der Hinweis auf „verminderte Leistungs­fähig­keit“ sei zu pauschal. Eine Entschädigung steht ihm nicht zu.

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