Durch natürliche UV-Strahlung bedingter Haut­krebs gilt seit Anfang 2015 als Berufs­krankheit. Berufs­gruppen, die haupt­sächlich draußen arbeiten und ein erhöhtes Risiko haben, sind so besser finanziell abge­sichert. Werden bei Mitarbeitern multiple akti­nische Keratosen oder Platten­epithelkarzinome fest­gestellt, können sie das bei ihrem Arbeit­geber oder direkt bei der Unfall­kasse melden. Die gesetzliche Unfall­versicherung lässt dann zum Beispiel die UV-Werte am Arbeits­platz messen. Sie prüft, ob ein Zusammen­hang mit der beruflichen Tätig­keit besteht. Ist das der Fall, kommt die Unfall­versicherung für die medizi­nische Versorgung auf. Mindert sich die Erwerbs­fähig­keit trotz Behand­lung um mindestens 20 Prozent, steht den Betroffenen eine Rente zu.

Tipp: Deutsche Beschäftigte sind über ihren Arbeit­geber auto­matisch unfall­versichert. Die zuständige Unfall­kasse können Sie bei Ihrem Chef erfragen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1 Nutzer findet das hilfreich.